Die Stuttgarter OB-Wahl wird nicht nur in der Landeshauptstadt mit Spannung verfolgt. ZDF-Satiriker Jan Böhmermann würde ein Erfolg des unabhängigen Kandidaten mit SPD-Parteibuch, Marian Schreier, zwar mächtig überraschen, er schließt ihn aber auch nicht aus: „Wenn heute ein 30-Jähriger zum Oberbürgermeister von Stuttgart gewählt wird, falle ich in Ohnmacht!“, twitterte der Moderator am Sonntag vor Schließung der Wahllokale.

Großplakate von zwei ausichtsreichen Kandidaten für die Wahl zum neuen Oberbürgermeister der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart, Frank Nopper (CDU, l) und Marian Schreier (Parteilos), stehen an einer Straße in Stuttgart.
Großplakate von zwei ausichtsreichen Kandidaten für die Wahl zum neuen Oberbürgermeister der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart, Frank Nopper (CDU, l) und Marian Schreier (Parteilos), stehen an einer Straße in Stuttgart. | Bild: Bernd Weissbrod (dpa)

Als Favorit auf die Nachfolge des scheidenden Stadtoberhauptes Fritz Kuhn (Grüne) gilt zwar der Backnanger Oberbürgermeister Frank Nopper von der CDU. Schreier werden aber die besten Chancen auf einen Überraschungssieg zugerechnet.

(dpa)