Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. 1,6 Millionen Ausländer halten sich unter Berufung auf humanitäre Gründe in Deutschland auf. Große Teile der Bevölkerung befürworten die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch Verfolgten.

Diese Zustimmung aber gerät ins Wanken, wenn die Bürger das Gefühl haben, dass der Staat den Überblick verliert angesichts der schieren Zahl der Asylanträge, dass die Gerichte mit der Bearbeitung von Asylklagen gar nicht mehr hinterher kommen. Selbst Flüchtlinge, deren Asylantrag abgelehnt wird, können meist in Deutschland bleiben.

All dies erschüttert den Glauben vieler Bürger an die Durchsetzungsfähigkeit des Staates. Viele Menschen wünschen sich schlichtweg, dass die Zuwanderung klaren Regeln folgt, die auch konsequent durchgesetzt werden. An vielen Stellen im System ist dies aber nicht der Fall. Ob es nun ein Jamaika-Bündnis gibt oder nicht: Wer künftig in Deutschland regiert, muss das Migrations-Chaos schnell beenden.