In keinem Land der Erde gibt es eine größere mediale Vielfalt als in der Bundesrepublik Deutschland. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk stellt die Grundversorgung von breiter Information sicher, endet allerdings meistens dort, wo das gesellschaftliche Miteinander spürbar wird: in den Regionen, den Orten, dem ländlichen Raum. Hier übernehmen zahlreiche lokale Medienhäuser und tragen Verantwortung für geprüfte und wahrhaftige Information.

Tausende Journalisten sind täglich für ihre Leser im Einsatz

350 Zeitungstitel gibt es in Deutschland, Tausende Journalisten schwärmen jeden Tag aus auf der Suche nach den wichtigsten Informationen für ihre Leser. Ihr Einsatz, ihr Berufsethos, ihre Ansichten und vor allem ihr Verantwortungsbewusstsein prägen die Qualität des Journalismus in der Region.

Wir wehren uns gegen Angriffe auf die freie Presse.

39 Prozent der Menschen in Deutschland glauben, dass die freie Presse in Deutschland in Gefahr ist und angegriffen wird. Auch wir beim SÜDKURIER erleben das. Wir möchten, dass sich das wieder ändert, und wir kämpfen für unabhängigen Journalismus vor Ort.

Denn wir glauben: Verschwindet unabhängige Presse, dann verändert sich das Land.

Deshalb ist der SÜDKURIER Teil der Kampagne „Journalismus zeigt Gesicht“. Die Redakteurinnen und Redakteure treten aktiv ein für ihren Berufsstand und werben für Wertschätzung.

So gut wie alle Zeitungen im Land machen mit.

In den kommenden Wochen werden Sie immer wieder Motive und Inhalte in der Tageszeitung und auf SÜDKURIER Online dazu finden. An dieser Kampagne beteiligen sich fast alle Tageszeitungstitel Baden-Württembergs und haben auch gemeinsam die Titelseite der einmaligen Ausgabe vom 6. November gestaltet. So etwas gab es noch nie.

Ein wesentlicher Impuls für die Kampagne kam aus Konstanz.

Entwickelt wurde die Kampagne maßgeblich von Rainer Wiesner, Vorstandsmitglied des Verbandes Südwestdeutscher Tageszeitungsverleger (VSZV). Er sagt: „Wir wollen das Vertrauen der Leserinnen und Leser in die Regionalzeitungen stärken und ihnen zeigen, welchen Wert die Berichterstattung der Journalisten für sie vor Ort hat.“ Und niemand könne dafür besser einstehen als die Redakteure selbst.