Trumps Sprecherin Sarah Sanders kündigte kurzfristig an, dass der Präsident an den Gesprächen teilnehmen werde. Es sei ein „kurzes Treffen“ des Präsidenten mit den Vertretern von BMW, Daimler und Volkswagen geplant.

Als Gesprächspartner des Präsidenten nannte Sanders die Vorstandschefs von Daimler und Volkswagen, Dieter Zetsche und Herbert Diess, sowie BMW-Vorstandsmitglied Oliver Zipse.

Im Vorfeld des Besuchs der Manager im Weißen Haus hatte es aus informierten Kreisen geheißen, dass ein Treffen mit Handelsminister Wilbur Ross, dem Handelsbeauftragten Robert Lighthizer sowie dem Trump-Berater Larry Kudlow geplant sei. Von einer Teilnahme Trumps war nicht die Rede gewesen.

Die Gespräche finden vor dem Hintergrund möglicher US-Zölle auf Autoimporte aus Europa statt. Trump zielt mit dieser Drohung besonders auf deutsche Autos.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte im Vorfeld des Besuchs der Auto-Manager bei der US-Regierung darauf verwiesen, dass die Zuständigkeit für Handelsfragen bei der EU liege. Die Konzerne seien aber auch „große Arbeitgeber“ in den USA und hätten insofern durchaus Grund, über Fragen von Investitionen und Zukunft mit der US-Regierung zu sprechen, hob sie hervor. (AFP)