Die Studie dürfte das Gefühl von vielen Menschen bestätigen: Mit dem Zuzug von hunderttausenden Flüchtlingen ist die Zahl der Verbrechen in Deutschland angestiegen. Die Wissenschaftler um den Kriminologen Pfeiffer haben dies mit nüchterner Analyse betrachtet – und damit etwas getan, was diesem Land schon lange gutgetan hätte. Denn nur wer Probleme erkennt, ohne sie künstlich zu verzwergen oder aufzublasen, kann auch an einer Lösung arbeiten.

Dass die Integration von Menschen aus fremden Kulturkreisen quasi nebenbei gelingen könnte, ist schon lang als Irrglaube entlarvt worden. Nur an den Konsequenzen aus dieser Erkenntnis mangelt es. Es braucht aber klare Regeln und eindeutige Bekenntnisse, um die Herausforderung "Migration" zu schultern. Dazu gehört die aktive Integration derer, die bleiben dürfen. Die konsequente Abschiebung jener, die kein Recht auf Asyl haben. Und auch ein ehrlicher Umgang mit deutschen Zuwanderungsgesetzen, die zu Missbrauch geradezu einladen.