Vatikan: Papst Franziskus reagierte mit großer Trauer: Er sei mit „allen Opfern dieser brutalen Gewalt“, die „ausgerechnet am Ostersonntag Trauer und Schmerz gebracht“ hätten, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei der Erteilung des traditionellen Ostersegens „Urbi et Orbi“. Er leide mit der christlichen Gemeinde auf Sri Lanka.

Deutschland: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verurteilten die Angriffe scharf. Es sei „schockierend, dass Menschen, die sich versammelt hatten, um gemeinsam das Osterfest zu begehen, ein bewusstes Ziel dieser hinterhältigen Angriffe waren“, erklärte Merkel. Steinmeier nannte die Anschläge „feige“. Es sei „besonders niederträchtig, dass zahlreiche friedlich Betende in Gotteshäusern am Ostersonntag Ziel dieser hinterhältigen Angriffe wurden.“

Europäische Union: Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zeigte sich „geschockt und traurig“. Die Außenbeauftragte Federica Mogherini erklärte, die Anschläge markierten einen „wahrhaft traurigen Tag für das Land und die ganze Welt“. Gewalttaten an einem Feiertag wie Ostern seien Gewalttaten gegen alle, die Religionsfreiheit und die Freiheit schätzten, die Religion auszuüben.

Großbritannien: Premierministerin Theresa May nannte die Angriffe „wahrhaft abstoßend“. Sie rief dazu auf, nun zusammenzustehen. Niemand sollte Angst haben, sich zu seinem Glauben zu bekennen. Sri Lanka war von 1796 bis 1948 britische Kolonie.

Niederlande: Regierungschef Mark Rutte sprach auf Twitter von „furchtbaren Nachrichten aus Sri Lanka über die blutigen Angriffe“. Die Niederlande waren vor Großbritannien Kolonialmacht in Sri Lanka.

Frankreich: „Alle unsere Solidarität mit dem Volk Sri Lankas“ erklärte Staatspräsident Emmanuel Macron. Er sprach den Angehörigen der Opfer seine Anteilnahme aus. Die Anschläge seien „niederträchtig“.

Russland: Präsident Wladimir Putin erklärte, die Verantwortlichen für ein solch „zynisches und boshaftes Verbrechen“ würden „bestraft werden, so wie sie es verdient haben“. Russland bleibe im Kampf gegen die „Bedrohung durch den internationalen Terrorismus“ an der Seite Sri Lankas.

USA: Präsident Donald Trump twitterte seine „tief empfundene Anteilnahme“. Die USA seien bereit zu helfen, bot er an.

Indien: Eine solche „Barbarei“ habe keinen Platz „in unserer Region“, erklärte Premierminister Narendra Modi. Indien sei solidarisch mit dem Volk von Sri Lanka.

Pakistan: Auch Pakistans Premier Imran Khan erklärte die „vollkommene Solidarität“ seines Landes mit Sri Lanka. Er verurteilte die „schreckliche terroristische Attacke“, die zum Verlust „von wertvollen Leben“ geführt habe.

Iran: Außenminister Mohammad Dschawad Sarif erklärte, „der Terrorismus ist eine weltweite Bedrohung und hat keine Religion“.