Macht Amerika denselben Fehler zweimal? Vor 16 Jahren schickte George W. Bush seine Truppen in den Irak, um einen Diktator aus dem Sattel zu heben. Die Folgen sind bekannt. Jetzt rüstet sich Donald Trump zum Schlag gegen den Iran – mit denselben Argumenten wie damals. Wenn wir jetzt nichts unternehmen, so sagen die Hardliner in Washington, wird es später nur schwieriger.

Militärisches Eingreifen kann keine Alternative sein

Richtig daran ist, dass es im Umgang mit dem Regime in Teheran deutlichere Worte braucht als bisher. Eine Iran-Politik, die geradezu zwangsläufig auf militärisches Eingreifen hinausläuft, kann jedoch keine Alternative sein. Obwohl er seinen Wählern das Ende derartiger Abenteuer versprochen hat, setzt Trump im Iran auf einen Regimewechsel von außen.

Das könnte Sie auch interessieren

Das ist bereits im Fall von Saddam Hussein schiefgegangen. Im Nachbarland sind die Erfolgsaussichten noch geringer. Trotzdem setzen die USA auf eine Strategie des Drohens und Bedrohens. Wenn sie Pech haben, lassen es die Mullahs darauf ankommen.