Das kündigte der Vizekanzler am Montag dieser Woche in einer Telefonschalte mit den Interimsvorsitzenden Malu Dreyer, Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel an, wie es am Freitag in Parteikreisen in Berlin hieß.

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte zuerst darüber berichtet. „Ich bin bereit anzutreten, wenn ihr das wollt“, sagte Scholz demnach. Seitdem sondiere Scholz im Hintergrund das Feld und suche eine Tandempartnerin, mit der er als Doppelspitze antreten kann.

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Seine Regierungsämter will Scholz nach einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND/Samstag) trotz der möglichen Bewerbung um den SPD-Parteivorsitz behalten. Scholz hatte bisher erklärt, aus zeitlichen Gründen nicht für den Parteivorsitz zur Verfügung zu stehen. (dpa)