Das neue Kommando werde ab September bei der Luftwaffe angesiedelt, diese werde dann später zu „Luft- und Weltraumstreitkräften“ ausgeweitet, sagte Macron am Vorabend des Nationalfeiertags während eines traditionellen Empfangs des Militärs.

Ziel sei es, „die Entwicklung und Verstärkung unserer Weltraumkapazitäten“ zu gewährleisten. Macron hatte bereits im vergangenen Jahr von der Notwendigkeit einer neuen Strategie zur Verteidigung im Weltraum gesprochen. Nun habe er die neue „Weltraum- und Weltraumdoktrin“ genehmigt, sagte der Präsident. Sie gebe seinem Land die Fähigkeit, sich „im Weltraum und vom Weltraum aus zu verteidigen“. Die neue Strategie diene auch dem besseren Schutz der französischen Satelliten.

Macron reagiert mit seinem Vorstoß auf den wachsenden Wettlauf Chinas, Russlands und der USA um die Vormacht im All. Auf Wunsch von US-Präsident Donald Trump arbeitet das US-Verteidigungsministerium bereits an Plänen für den Aufbau einer „Space Force“ als Teil der US-Streitkräfte. Das Projekt muss allerdings noch vom US-Kongress gebilligt werden.