Es befremdet mitunter schon sehr, mit welchem Eifer Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe gegen die Autoindustrie zu Felde zieht. Und doch hat der Aktivist in Manchem recht. Mit seiner gnadenlosen Analyse der Modellpolitik von Daimler, BMW und Volkswagen etwa.

Die deutschen Autobauer können vielen Kunden, die gerne nachhaltiger fahren würden, nicht die passenden Angebote machen. In Sachen Elektromobilität geben Hersteller aus anderen Ländern den Ton an. Es wird einer riesigen Kraftanstrengung der deutschen Autoindustrie bedürfen, den Rückstand wieder aufzuholen. Resch hat unter anderem mit seinen Diesel-Klagen gnadenlos den Finger in die Wunde der deutschen Schlüssel-Industrie gelegt.

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Dabei gibt es an dem Berufskritiker selbst viel zu kritisieren. Resch tritt oft auf wie ein Öko-Trump. Doch es spielt kaum eine Rolle, ob er zum Vorbild taugt. Denn wenn Resch mit seinen Attacken die Autobauer wachrüttelt, tut er ihnen letztlich einen großen Gefallen.

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