Die Jury in Oslo hat sich nicht beirren lassen: Der Friedensnobelpreis 2019 geht nach Äthiopien. Greta Thunberg geht leer aus.

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Die Entscheidung ist gut so – auch für die 16-jährige Klimaaktivistin aus Schweden. 

Das Ausmaß des Rummels bleibt ein Mysterium

Eine derart renommierte Auszeichnung hätte den maßlos übersteigerten Erwartungen, die eine Heranwachsende schon jetzt überfordern müssen, die Krone aufgesetzt. Dieser Druck ist jetzt von ihr genommen.

Unstrittig bleibt, dass es dem Teenager aus Schweden gelingt, auf gewaltlose Weise eine ganze Generation zu mobilisieren und ihr in einer zentralen Zukunftsfrage Gehör zu verschaffen. 

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Trotzdem bleibt das Ausmaß des Rummels ein Mysterium – auf beiden Seiten der Klimastreiks.

Greta-Gegner überschütten einen Teenager mit Hassbotschaften

Warum trauen die Greta-Anhänger bei einem derart komplexen Thema wie dem Klimawandel einer Schülerin mehr Kompetenz zu als den Fachleuten? 

Noch irritierender ist das Verhalten der Greta-Gegner, die sich nicht schämen, einen Teenager im Netz mit Hassbotschaften zu überschütten.

Beide Seiten haben die 16-Jährige zu einer Projektionsfläche gemacht: Über eine Reizfigur diskutiert es sich leichter als über eine Sachfrage. Einen Nobelpreis braucht es dafür nicht.

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