Die AfD sorgt mal wieder für Aufsehen – im negativen Sinne. Dass bei der Klausur nicht der komplette Vorstand gestürzt wurde, verdankt die Fraktion nur ihrer speziellen Satzung. Nur zwei Stimmen mehr – und die Führungsebene wäre ihre Ämter los.

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Doch die jüngste Abstimmung zeigt, dass noch immer ein Riss durch die AfD-Landtagsfraktion geht. So bekommen die radikaleren Kräfte immer mehr Oberwasser. Sie halten dem Fraktionsvorsitzenden Bernd Gögel vor allem vor, dass er im Landesvorstand nicht verhindern konnte, dass ein Parteiausschlussverfahren gegen den AfD-Abgeordneten und Polit-Rambo Stefan Räpple eingeleitet werden soll.

Räpple wurde von Landtagspräsidentin Muhterem Aras wegen seines unwürdigen und primitiven Verhaltens kürzlich zurecht für mehrere Sitzungen ausgeschlossen. Die beiden AfD-Fraktionsvize wollen die Gunst der Stunde nutzen, um Gögel loszuwerden. Haben sie Erfolg, dürfte die Fraktion weiter nach rechts rücken.