„Ich habe hier ein sehr professionelle, hoch motivierte Truppe erlebt“, fasste die Ministerin ihre Eindrücke zusammen: Bei ihrem Besuch beim Artilleriebataillon 295 in Stetten am kalten Markt zeigte sich Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) von der Leistungsfähigkeit der Soldaten und den Bedingungen am Standort angetan.

Begleitet vom CDU-Wahlkreisabgeordneten Thomas Bareiß, der Sigmaringer Landrätin Stefanie Bürkle sowie Stettens Bürgermeister Maik Lehn kündigte von der Leyen für die kommenden Jahre „noch weitere Investitionen von circa 180 Millionen Euro in den Standort“ an. Dies zeige, dass „Stetten am kalten Markt absolut Zukunft in der Bundeswehr“ habe.

Gespräche mit Soldatinnen und Soldaten 

Das Artilleriebataillon 295, das 2016 von Immendingen auf den Heuberg verlegt wurde, ist Bestandteil der Deutsch-Französischen Brigade und verfügt über die gesamte Bandbreite moderner Artillerie. Neben der Vorstellung der Panzerhaubitze 2000, dem Raketenwerfer Mars und dem Beobachtungsradar Cobra standen für die Ministerin vor allem Gespräche mit Soldatinnen und Soldaten im Mittelpunkt des Besuches.

Nach gut zwei Stunden hob der Hubschrauber in Richtung Niederstetten ab, wo am Nachmittag ein weiterer Truppenbesuch auf dem Programm stand. Am Dienstag stattet Ursula von der Leyen der Wilhelmsburg-Kaserne in Ulm einen Besuch ab.

Besuch beim Reitturnier und Donaueschingen 

Zuvor löste die CDU-Politikerin in der Region ein Versprechen ein, das sie im Wahlkampf dem CDU-Abgeordneten Thorsten Frei gegeben hatte: Von der Leyen tauchte am Wochenende als Zuschauerin beim Reitturnier in Donaueschingen auf.

Unter anderem gratulierte sie dem Sieger Hans-Dieter Dreher, unterhielt sich mit Oberbürgermeister Erik Pauly und legte einen kurzen Stopp im Schlosspark ein, um Turnierchef Kaspar Funke, einen alten Bekannten der Ministerin, zu treffen. Von dem Turnier auf der Baar habe sie schon viel gehört, sagte die Reitsport-Anhängerin aus Niedersachsen im Gespräch mit dem SÜDKURIER.

Stephanie Jakober interviewt die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Im Hintergrund dokumentiert SÜDKURIER-Verlagsleiter Michel Bieler-Loop das Ganze. Bild: Roger Müller
Stephanie Jakober im Gespräch mit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Donaueschingen. Bild: Roger Müller