Wieder trauert Amerika um die Opfer von Amokschützen. Die Blutbäder von El Paso und Dayton sind Tragödien, die auch aus dem Versagen der liberalen US-Waffengesetze und der Volksvertreter im Kongress resultieren.

Die mächtige NRA verteilt weiter Geld

Sie werden weiter aus den Taschen der mächtigen Waffenlobby NRA gefüttert. Für Bürger, die bisher nicht strafrechtlich aufgefallen sind und psychische Probleme verheimlichen können, ist es in den USA immer noch möglich, die bei beiden Taten verwendeten Schnellfeuergewehre zu erwerben.

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Mehr und mehr macht sich in den USA bei den Reaktionen auf derartige Gemetzel blanke Ohnmacht breit. Die Formel, man sei in Gedanken und Gebeten bei den Opfern, steht nur noch für Hilflosigkeit und muss auf die Angehörigen wie Hohn wirken. Ebenso steht fest, dass sich auch nach den Massakern vom Wochenende nichts ändern wird, solange die Abkehr vom Waffenwahn politisch nicht durchsetzbar ist. Der nächste Amoklauf wird nicht lange auf sich warten lassen.