So soll das Handwerk sich dazu verpflichten, seine Flotten zu erneuern, und darf so lange zunächst weiter in die Stadt fahren. Auch der Lieferverkehr und damit die Versorgung der Bevölkerung soll gewährleistet bleiben. Vom Fahrverbot ausgenommen sind nach den Plänen der Landesregierung unter anderem:

- Fahrten zur Versorgung des Lebensmitteleinzelhandels, der Apotheken, Altenheime und Krankenhäuser

- Fahrten für soziale und pflegerische Hilfsdienste

- Fahrten bei medizinischen Notfällen

- Fahrten von Menschen, die Schichtdienst leisten und deshalb nicht auf den öffentlichen Nahverkehr ausweichen können

- Menschen mit Behinderungen, die einen blauen oder orange-farbenen Parkausweis haben, sowie Menschen mit Schwerbehindertenausweis

- Kleinbetriebe wie beispielsweise Privatfahrschulen, wenn durch das Fahrverbot ihre Existenz gefährdet ist

- Mobile Maschinen und Geräte sowie Arbeitsmaschinen, Landmaschinen und Zugmaschinen

- Motorräder, Mofas und dreirädrige Kfz

- Krankenwagen sowie Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, Zoll, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Müllabfuhr

- Oldtimer mit entsprechendem Kennzeichen