Wenn sich die Deutsche Post mit etwas auskennt, dann mit dem Glück und der Zufriedenheit der Menschen. Wer hat noch nie lächelnd eine "Sie waren nicht da"-Benachrichtigung vom Paketboten aus dem Briefkasten gezogen, obwohl man sehr wohl da war, der Bote aber einfach nicht geklingelt hatte. Und wer kennt nicht diese unbändige Freude, wenn die Post mal wieder eine Filiale im Dorf schließt.

Dass das Unternehmen sich so rührend um unser Glück kümmert und es in einem Atlas katalogisieren lässt, ist also fragwürdig. Und jetzt sind wir Badener laut der Studie auch noch unglücklicher geworden. Gut, immer noch zufriedener als die Schwaben, aber die sparen halt sogar bei der Zufriedenheit. Vor allem das superteure Wohnen stört die Badener und es fehlt Zufriedenheit am Arbeitsplatz. So viel oder wenig man von der Studie der gelben Glücksritter halten mag, ist das eine dringend nötige Lehre für Poltiker: Die wahren Sorgen des Volks sind halt doch nicht nur die Flüchtlinge.