Niemand steht gerne im Stau. Und das schon gar nicht bei der Fahrt in den wohlverdienten Urlaub, möglicherweise sogar noch mit quengelnden Kindern auf dem Rücksitz. Was liegt da näher, als die Autoschlange über Landstraßen zu umfahren? Doch für die anliegenden Dörfer und ihre Bewohner ist dieser Transitverkehr ein Albtraum. Denn er stört die idyllische Ruhe auf dem Land und verpestet dort die Luft.

Nicht elegant, aber wirkungsvoll

Insofern ist es verständlich, dass Österreich in diesem Sommer an den Wochenenden den Ausweichverkehr auf der Inntal- und der Brennerautobahn einschränken will. Auch wenn diese Lösung nicht gerade „elegant“ ist, wie die österreichische Grüne Ingrid Felipe offen zugibt, setzt sie doch ein symbolisches Zeichen gegen Blechlawinen in den Alpendörfern.

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Wer damit nicht einverstanden ist, sollte sich erst am Sonntag nach 19 Uhr oder unter der Woche ins Auto setzen. Auch die Fahrt mit dem Zug mag eine Alternative sein. Dieser braucht von München nach Innsbruck nicht einmal zwei Stunden.