Der Mord an dem Kasseler CDU-Politiker Walter Lübcke wirft viele Fragen auf. Dass die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen an dem lokalen Fall an sich zieht, darf nicht überraschen. Der rechtsextreme Hintergrund der Tat scheint sich zu bestätigen.

Rechter Hass

Liest man Kommentare im Netz, stachelte sich die Szene offenbar regelrecht an, den unliebsamen Lokalpolitiker, der Pegida in die Schranken wies und hinter Merkels Flüchtlingspolitik stand, aus dem Weg zu räumen.

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Der Generalbundesanwalt will nichts anbrennen lassen. Doch dafür ist es zu spät. Ein Mann, der sich gegen Fremdenfeindlichkeit einsetzte, musste mit seinem Leben bezahlen. Und das, obwohl er 2015 nach Anfeindungen unter Polizeischutz gestellt wurde.

Aufklärung nötig

Wie kann es sein, dass ein offensichtlich gefährdeter Politiker auf seinem eigenen Grund und Boden aus nächster Nähe erschossen werden kann? Der Generalbundesanwalt muss Antworten liefern und aufklären, wie ein solches politisches Attentat möglich werden konnte.