Merkels Nachfolgerin im Amt der CDU-Vorsitzenden, Annegret Kramp-Karrenbauer, will damit die tiefen Gräben zuschütten, die sich seit 2015 quer durch die Partei ziehen. Eine notwendige, aber auch schwierige Aufgabe. Sicher ist: AKK wird sich davor hüten, die Veranstaltung zum Scherbengericht über Merkel geraten zu lassen.

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Die Herausforderung besteht darin, sich von ihrer Vorgängerin und Mentorin ausreichend abzusetzen – und gleichzeitig deren Politik nicht in Frage zu stellen. An einer geschwächten CDU-Kanzlerin können selbst ihre größten Kritiker kein Interesse haben. All das erfordert einiges an politischem Geschick und wird doch nie alle in der Partei zufriedenstellen können. Eins muss man AKK aber jetzt schon zugute halten: Sie geht die strittigen Themen an.

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