«Wir reden hier beispielsweise von Ärzten oder IT-Spezialisten», erläuterte der ranghöchste Militär demnach. In Zeiten des Fachkräftemangels müsse die Bundeswehr «in alle Richtungen blicken» und sich um den passenden Nachwuchs bemühen.

Die Bundesregierung hat dem Bericht zufolge bereits die EU-Partner konsultiert. Die meisten Staaten, insbesondere aus Osteuropa, reagierten demnach aber zurückhaltend. Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels, sagte den Funke-Zeitungen, die Rekrutierung von EU-Ausländern sei «eine Art Normalität». In der Truppe gebe es bereits viele Soldaten mit Migrationshintergrund oder Doppelstaatler.

Unterdessen nimmt die Zahl der Soldaten bei der Bundeswehr wieder zu. «Wir erreichen am Ende dieses Jahres die Marke von 182.000 Soldatinnen und Soldaten, das sind 2500 mehr Zeit- und Berufssoldaten als noch vor einem Jahr und ein Plus von 6500 gegenüber dem Tiefststand 2016», sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) der «Rheinischen Post».

Mit zwölf Prozent Frauenanteil sei ein neuer Höchststand erreicht. Bis 2025 soll die Zahl der Soldaten nach neuen Planungen auf 203.000 steigen.

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