In der AfD-Spendenaffäre hat die Bundestagsverwaltung von der Partei Auskunft über eine weitere Spende an den Kreisverband von Fraktionschefin Alice Weidel gefordert. Wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, soll geprüft worden, von wem 38.000 Euro stammen, die im Frühjahr 2018 in mehreren Tranchen überwiesen worden seien.

Nach Recherchen von „Spiegel“ und „Report Mainz“ sollen ein Geschäftsmann aus Antwerpen, ein Pensionär aus Mülheim an der Ruhr und eine Duisburgerin als Absender genannt worden sein. Die AfD habe diese inzwischen gebeten zu bestätigen, dass sie das Geld selbst gespendet hätten und nicht im Auftrag eines Dritten.

Einer der angeblichen Spender taucht dem Bericht zufolge auch auf Listen mit angeblichen Finanziers auf, die AfD-Chef Jörg Meuthen und Parteivorstandsmitglied Guido Reil mit Werbekampagnen unterstützt haben sollen.

Der AfD-Bundeskonvent hatte Ende März beschlossen, Rücklagen von etwa einer Million Euro für etwaige Forderung der Bundestagsverwaltung zu bilden. Hintergrund sind drohende Strafzahlungen wegen möglicher illegaler Parteienfinanzierung. (dpa)

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