Es nimmt kein Ende. Eine weitere Großspende aus dem Ausland bringt die AfD immer stärker in Bedrängnis. Auch diesmal floss das Geld auf das Konto des Kreisverbandes von Fraktionschefin Alice Weidel im Bodenseekreis.

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Damit ist klar: Die Spende aus der Schweiz war keineswegs ein Betriebsunfall. Hier geht es um mehr, nämlich um die Frage, wie genau es die Partei und die Fraktionschefin in Finanzfragen nehmen.

Der AfD fallen ihre Vorhaltungen auf die Füße

Mit Schweigen und Verschweigen kommt Weidel deshalb nicht mehr weiter. Diese Strategie ist gescheitert – zumal jetzt der Staatsanwalt in Konstanz die Kontoauszüge unter die Lupe nimmt. Was die Ermittlungen ergeben, ist freilich offen: Noch weiß niemand, ob eine Straftat vorliegt.

Klar ist aber, dass die Affäre für Weidel und ihre Mitstreiter schon jetzt gewaltigen Flurschaden hinterlässt. Wer vom Protest gegen die etablierten Parteien und deren angebliches Gebaren lebt, sollte sich unter keinen Umständen dem Verdacht aussetzen, es in Finanzdingen selbst nicht so genau zu nehmen. Weidel wird dem Staatsanwalt in Konstanz unangenehme Fragen beantworten müssen.