Laut Mitteilung der Kantonspolizei St. Gallen sind die Hintergründe der Tat noch unklar. Die genaueren Umstände würden von der Staatsanwaltschaft, Rechtsmedizinern und Fachleuten der Polizei untersucht. Ausgerückt war die Polizei in der zweitgrößten Gemeinde des Kantons am Zürichsee, nachdem eine „außenstehende Auskunftsperson“ am Montag um 7.45 Uhr gemeldet hatte, dass „eventuell etwas vorgefallen sein könnte“, so die Mitteilung weiter.

Die Einsatzkräfte fanden danach im Einfamilienhaus einen 54-jährigen Schweizer und dessen 12-jährige Tochter tot vor. Ein Sprecher der Polizei erklärte auf Anfrage der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die Auskunftsperson habe aufgrund „einer Wahrnehmung“ reagiert. Es wird davon ausgegangen, dass keine Waffen eingesetzt wurden.

Frau und zweites Kind zum Tatzeitpunkt außer Haus

Die Polizei geht außerdem davon aus, dass die Ehefrau und das zweite gemeinsame, ältere Kind der Familie zum Tatzeitpunkt nicht im Haus gewesen seien. Offen sei laut Keystone-SDA auf Berufung des Polizeisprechers, ob es zuvor einen Streit gegeben habe und ob deshalb die übrigen Familienmitglieder außer Haus gewesen seien. Die Polizei verwies auf laufende Ermittlungen.

Es handle sich um ein tragisches Ereignis, bei dem es aber keinen flüchtigen Täter zu ermitteln gebe, sagte der Polizeisprecher gegenüber der Nachrichtenagentur. Den Angehörigen ist psychologische Hilfe aufgeboten worden.

Sofortige Hilfe bei Suizidgedanken

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