Tief ins Minus rutschten die Tischreservierungen im März, als die Corona-Pandemie nach Deutschland und in die Region schwappte. Dabei durften Restaurants noch bis zum 21. März geöffnet haben, drei Tage länger als der Einzelhandel, der schon am 18. März schließen musste. Seither ist nur noch Essen zum Mitnehmen erlaubt.

Mit den Buchungen ging es bergab

Trotz der Meldungen über vollbesetzte Außenbereiche, die es noch Mitte März gab: Bergab ging es mit den Buchungen – und damit sehr wahrscheinlich auch mit den Einnahmen – schon vorher.

 

Die Grafik zeigt die Tischreservierungen in deutschen Restaurants im Vergleich mit dem Vorjahr. Bis zum 7. März schwankten die Reservierungen noch um das Vorjahresniveau, dann gab es sogar ein kurzes Hoch mit einem Plus von elf Prozent. Danach ging es stetig bergab.

Weltweiter Trend

Die Daten hat die Webseite opentable.com veröffentlicht. Über die Seite kann man bei teilnehmenden Restaurants Tische reservieren. Genutzt wird der Service vor allem in Großstädten und Metropolregionen, aber auch aus dem südlichen Baden-Württemberg sind einige Restaurants dabei. Das Porterhouse in Radolfzell etwa oder der Zeppelin Hangar in Friedrichshafen.

Der Abwärtstrend ist kein deutsches Phänomen. Auch in anderen Ländern fällt die Kurve steil auf Null.