Die beiden Männer im Alter von 30 und 59 Jahren seien am Freitag im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg auf der Straße gefasst worden. Sie sollen versucht haben, einen „hohen Geldbetrag“ von einem Industrieunternehmen zu erpressen. Nach Angaben von „Stuttgarter Zeitung“, „Stuttgarter Nachrichten“ und „Bild“-Zeitung handelte es sich dabei um die Daimler AG – Kreise bestätigten dies am Freitag auch der Deutschen Presse-Agentur.

Eine Sprecherin der Daimler AG bestätigte am Freitag auf Anfrage in Stuttgart einen Erpressungsversuch. Der 30 Jahre alte Hauptverdächtige soll nach Angaben der Ermittler damit gedroht haben, giftiges Quecksilber in Unternehmensfahrzeugen zu verteilen. Rund 20 Beamte ermittelten. In der Wohnung des Mannes habe man umfangreiches Beweismaterial gefunden, das nun ausgewertet werde. Der mutmaßliche Komplize wurde zunächst freigelassen, da seine genaue Tatbeteiligung noch unklar war.