Der Bergsteiger entpuppte sich als junge Gams. Wie die Bergwacht am Sonntag mitteilte, hatte am Vortag eine Frau beobachtet, wie unmittelbar vor ihr ein Felsbrocken und „irgendetwas mit Beinen“ über den Steilhang nach unten abgestürzt war. Sie hatte daraufhin einen Notruf abgesetzt.

Totes Gamskitz gefunden

Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ flog daraufhin die Felswände und den Bergwald auf der Ostseite des Ristfeuchthorns ab. Sie konnte aber aus der Luft nichts finden. Einsatzkräfte der Bergwacht stiegen schließlich vom Gasthaus Schneizlreuth zu Fuß auf und fanden ein totes Gamskitz, das vermutlich durch oder mit dem Steinschlag abgestürzt war. 14 Frauen und Männer der Bergwacht waren rund eine Stunde lang im Einsatz. (dpa)

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