Musiker und Komiker Helge Schneider hat den Abbruch eines Konzerts in Augsburg damit gerechtfertigt, dass er „kein Scheiß Konzert“ geben wolle. „Ich habe es abgebrochen aufgrund massiver Störungen seitens der Gastronomie“, sagte Schneider in einem von ihm selbst verbreiteten Video. Er habe während des Konzerts gar nicht begriffen, dass es sich bei den vor seiner Bühne laufenden Menschen um Personal der Gastronomie handelte.

Schneider sagte in seiner Videobotschaft, „ich erfinde während des Konzerts Sachen.“ In Augsburg habe er sich aber gestört gefühlt und nicht konzentrieren können. „Ich will ja auch Leute begeistern.“ Dies sei ihm bei dem Auftritt am Freitagabend nicht gelungen. Seine derzeit laufende Tournee gehe aber wie geplant weiter, auch für Augsburg werde nach einer Lösung gesucht. Dazu gebe es eine separate Information.

ARCHIV – 29.01.2018, Baden-Württemberg, Heidelberg: Der Entertainer und Musiker Helge Schneider tritt bei seiner Tour “Ene Mene Mopel„ auf.
Der Entertainer und Musiker Helge Schneider (Archivbild) | Bild: Uwe Anspach (dpa)

Schneider hatte vor den in Strandkörben sitzenden Zuschauern seinem Frust Platz gemacht und irgendwann gesagt, „ich habe keine Lust mehr“, wie auf einem online gestellten Video zu sehen ist. Es gebe keinerlei Kontakt zum Publikum, was aber nicht Schuld des Publikums sei, sondern des Systems an sich. Das Konzert stand unter dem Titel „Let“s lach". (AFP)