• „Die Reise zum Mond“ (1902): Der Franzose Georges Méliès macht mit seinem etwa 13-minütigen Science-Fiction-Stummfilmklassiker in den Anfangsjahren der Filmgeschichte Furore. Seine Raumfahrer bekommen es mit feindlichen Mondbewohnern zu tun. Besonders berühmt ist die Spezialeffekt-Szene, in der die Kapsel im rechten Mondauge landet.
     
„Die Reise zum Mond“.
„Die Reise zum Mond“. | Bild: Wiki Frei
  • „Die Frau im Mond“ (1929): In Fritz Langs letztem Stummfilm macht sich eine sechsköpfige Crew auf den Weg zum Mond, um dort nach Gold zu suchen. Der deutsche Regisseur zeigt in den mehr als 150 Minuten keine Mondbewohner, sondern fokussiert sich auf die wissenschaftliche Eroberung des Alls. Als dramatisches Element erfindet er den heute in der Raumfahrt üblichen Countdown.
     
„Die Frau im Mond“ von Fritz Lang, 1929.
„Die Frau im Mond“ von Fritz Lang, 1929. | Bild: Imago
  • „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968): Das US-Filminstitut hält Stanley Kubricks Meisterwerk für den besten Science-Fiction-Streifen. Seine optischen Effekte prägen das Genre. Berühmt ist die Anfangsszene, in der Frühmenschen auf der Erde unter den Klängen von Richard Strauss‘ „Also sprach Zarathustra“ und dem Einfluss eines schwarzen Monolithen Werkzeuge und Waffen entdecken. Die von Außerirdischen errichtete Stele wird Jahrtausende später auch auf dem Mond gesichtet.
     
Szene aus dem Science-Fiction Kultfilm „2001 – Odyssee im Weltraum“ von Stanley Kubrick.
Szene aus dem Science-Fiction Kultfilm „2001 – Odyssee im Weltraum“ von Stanley Kubrick. | Bild: Fotoreport_Mgm

 

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  • Mondbasis Alpha I (1970er-Jahre): Britische Sci-Fi-Serie mit Kultcharakter. Im Original hieß die Serie „Moon 1999“, also ein Blick in die Zukunft 25 Jahre später. Die Serie von Gerry und Sylvia Anderson schildert die Abenteuer von 300 Menschen, die auf einer künftigen Mondbasis arbeiten. Darsteller waren unter anderem Martin Landau und Barbara Bain. In Deutschland erreichte die Serie bei der Erstausstrahlung zum Teil Zuschauerquoten von 40 Prozent.
     
Mondbasis Alpha 1. Mit Barbara Bain und Martin Landau (v.l.)
Mondbasis Alpha 1. Mit Barbara Bain und Martin Landau (v.l.) | Bild: imago stock&people
  • „Wallace & Gromit: Alles Käse“ (1989): Im ersten Knet-Trickfilm des Briten Nick Park fliegen der Erfinder Wallace und sein Hund per Rakete zum Mond. Ihnen ist nämlich der Käse ausgegangen, und auf dem Gestirn gibt es bekanntlich mehr als genug. Doch erwartet die Mundräuber dort der Bewacher des Mondes – und ihre Rückreise steht auf dem Spiel. Nicht nur für Kinder sehr sehenswert.
     
„Wallace & Gromit“, das erste Kinopaar aus Knetmasse, fliegt in einem seiner Filme ins All zum Mond.
„Wallace & Gromit“, das erste Kinopaar aus Knetmasse, fliegt in einem seiner Filme ins All zum Mond. | Bild: DPA
  • „Apollo 13“ (1995): Eigentlich sollte „Apollo 13“ im April 1970 als dritte Nasa-Mission auf dem Mond landen, doch explodierte auf halber Strecke ein Sauerstofftank. Die Crew musste nach einer Runde um den Mond auf die Erde zurückkehren. Ron Howard verfilmt den Fehlschlag mit Tom Hanks in der Rolle des cool-bedachten US-Kommandanten James Lovell – samt berühmt gewordenem Zitat „Houston, wir haben ein Problem“. Superspannend.
     
„Apollo 13“. V.l. Bill Paxton als Fred Haise, Tom Hanks als Jim Lovell und Kevin Bacon als Jack Swigert.
„Apollo 13“. V.l. Bill Paxton als Fred Haise, Tom Hanks als Jim Lovell und Kevin Bacon als Jack Swigert. | Bild: UIP - dpa
  • „Space Cowboys“ (2000): Clint Eastwood, Tommy Lee Jones, Donald Sutherland und James Garner spielen gealterte Astronauten, die im All einen Satelliten unschädlich machen sollen, weil dieser auf die Erde zusteuert. Niemand traut ihnen den Job eigentlich zu. Aber: Sie schaffen es. Am Ende sitzt der todkranke Tommy Lee Jones einsam auf dem Mond. Poetisch.
     
Clint Eastwood als Ex-Air Force-Testpilot Frank Corvin im Film „Space Cowboys“.
Clint Eastwood als Ex-Air Force-Testpilot Frank Corvin im Film „Space Cowboys“. | Bild: Warner
  • „Moon“ (2009): Düsteres und kluges Sci-Fi-Werk über den einsamen Sam, der allein auf dem Mond arbeitet, um den Energieträger Helium-3 abzubauen. Seine Heimreise zu Frau und Tochter soll kurz bevorstehen. Bei einem Unfall wird er durch einen Mann gerettet, der genau so aussieht wie er. Dann finden die beiden heraus, dass sie Klone sind. Bei den Dialogen mit Bordcomputer Gerty in vielem an das Kubrick-Epos „2001“ erinnernd. Regie führte Duncan Jones, der Sohn von Rock-Superstar David Bowie.
     
„Moon“ – Szene des sehenswerten Films des britischen Regisseurs Duncan Jones.
„Moon“ – Szene des sehenswerten Films des britischen Regisseurs Duncan Jones. | Bild: Imago
  • „Transformers 3: Die dunkle Seite des Mondes“ (2011): Im dritten Teil der Actionreihe entdecken die US-Raumfahrer Neil Armstrong und Buzz Aldrin bei ihrem Mondspaziergang 1969 ein gewaltiges Alien-Raumschiff – mit den entsprechenden Auswirkungen auf den späteren Kampf: Roboter gegen Roboter, Roboter gegen Mensch.
     
Bei „Transformers 3“ müssen sich die Astronauten auf dem Mond mit bösartigen Aliens herumschlagen.
Bei „Transformers 3“ müssen sich die Astronauten auf dem Mond mit bösartigen Aliens herumschlagen. | Bild: UPI - dpa
  • „Iron Sky“ (2012): In dem politisch vollkommen unkorrekten Action-Trash-Spektakel aus Finnland leben die Nachfolger von Adolf Hitler in der Polarstation Neuschwabenland auf dem Mond. Die Nazi-Gemeinde um Oberbösewicht Udo Kier bastelt daran, auf die Erde zurückzukehren und die Weltherrschaft an sich zu reißen. Kult.
     
Christopher Kirby als James Washington und Julia Dietze als Renate Richter in einer Szene des Kinofilms „Iron Sky“.
Christopher Kirby als James Washington und Julia Dietze als Renate Richter in einer Szene des Kinofilms „Iron Sky“. | Bild: polyband Medien/MIKA ORASMAA
  • „Hidden Figures“ (2016): Flüge ins All sind hochkompliziert. Das galt insbesondere zu den Anfangszeiten, als noch keine schnellen Rechner zur Verfügung standen. Dieser Film von Theodore Melfi verneigt sich vor drei schwarzen Mathematikerinnen, die mit ihren genauen Flugbahn-Berechnungen 1962 viel dazu beitrugen, dass John Glenn, der erste Amerikaner, der die Erde umkreiste, sicher zurückkehren konnte.
     
„Hidden Figures“ nimmt die schwarzen Mathematikerinnen in den Blick, deren Bedeutung für die amerikanische Raumfahrt viel zu lange unterschätzt wurde.
„Hidden Figures“ nimmt die schwarzen Mathematikerinnen in den Blick, deren Bedeutung für die amerikanische Raumfahrt viel zu lange unterschätzt wurde. | Bild: 20th Century Fox
  • „Aufbruch zum Mond“ (2018): Es ist die Geschichte von Neil Armstrong, der 1969 als erster Mensch den Mond betritt – gespielt von Superstar Ryan Gosling. Regisseur Damien Chazelle inszeniert die Mission nicht als patriotisches Heldenwerk, sondern als sehr persönlichen Moment. Daher wird auch nicht die US-Fahne effektvoll in den Boden gerammt.