Für optimalen Smartphone-Schutz ist es wichtig, dass die Schutzhülle passgenau für das jeweilige Modell ist, betont Lisa Hinze vom Telekommunikationsportal „Teltarif.de“. Die wichtigsten Arten von Handy-Hüllen in der Übersicht:

  • Bumper: Die Optik des Smartphones steht bei den Bumpern im Vordergrund: Dabei handelt es sich um Rahmen aus gummiartigem Material. Sie sollen Stürze abfedern und so Schäden verhindern. Einen optimalen Schutz bieten Bumper aber nicht.
  • Hüllen aus Filz oder Stoff: Ebenfalls relativ geringen Schutz bieten Einsteckhüllen aus Filz oder Stoff. „Diese Hüllen schützen das Handy vor Kratzern, im Fall eines Sturzes sind Schäden aber vorprogrammiert“, meint Jannik Degner vom Portal „Smartphonepiloten.de“.
  • Hardcase: Hüllen, die auf die Rückseite des Smartphones gesteckt werden, bezeichnet man als Hardcases. Sie umschließen die Außenkanten des Geräts. „Nachteilig dabei ist die Haptik, da die Oberfläche relativ glatt ist“, urteilt Expertin Lisa Hinze.
  • Softcases: Im Gegensatz zu Hardcases sind Softcases griffiger und leichter. Sie werden aus biegsamem Material wie Silikon gefertigt. Allerdings bieten auch diese Hüllen keinen Displayschutz. Bildschirmfolien sind hier eine sinnvolle Ergänzung.
  • Flip-Cases: Diese Hüllen schützen das Smartphone von allen Seiten, auch das Display wird mit einem aufklappbaren Deckel abgedeckt. Der Nachteil: Die Hülle muss zur Benutzung ständig aufgeklappt werden. Für Nutzer, die ihr Handy oft nutzen, kann das lästig sein.
  • Outdoor-Hüllen: Noch mehr Schutz bieten Outdoor-Hüllen, denn sie sind wasser- und staubdicht. „Sie sind für extreme Belastungen geeignet“, empfiehlt Lisa Hinze.
  • Fazit: Welche Hülle schützt das Handy also am besten? „Für einen idealen Schutz vor Stürzen sind Outdoorhüllen oder Flip-Cases zu empfehlen“, so Degner. Wer Wert auf Optik legt, sei mit Displayfolie und Bumper gut beraten. Doch Handyhüllen sehen nicht nur schön aus. So liegen aktuell Cases mit integriertem Akku im Trend.