1. Wasser gibt es nicht nur auf der Erde. Immer noch wird gerätselt, ob es auf dem Mars einst Meere und Flüsse gab. Auf Wasseradern ist man jedenfalls nicht gestoßen. Dafür wartet ein weit entfernter Planet mit dem nüchternen Namen K2-18b mit Wasserdampf in der Atmosphäre auf. Also ist die Wahrscheinlichkeit da, dass im Universum Wasser nicht nur auf der Erde fließt. Folge: Es könnte dort Leben existieren – als Bakterium oder als Affenmensch oder gar als Homo sapiens. Es gibt also die Hoffnung, dass wir nicht alleine sind im All und andere mit genau demselben Schlamassel zu kämpfen haben wie wir: Null Zinsen, Fußball-Skandale und schlechtes TV-Programm. Können wir uns gegenseitig helfen? Leider nicht. Für 31 Lichtjahre Distanz sind unsere Raumschiffe zu langsam. Noch. (mic)
  2. Darstellung des Planeten K2-18b, der eine Atmosphäre mit Wasserdampf hat.
    Darstellung des Planeten K2-18b, der eine Atmosphäre mit Wasserdampf hat. | Bild: AFP
  3. Die Grünen sind sich nicht immer grün. Lange sah es ja nach einer fortwährenden Friede-Freude-Eierkuchen-Party aus: Die Grünen-Chefs Robert Habeck und Annalena Baerbock halten sich an den Händen und strahlen Harmonie aus. Alle anderen halten sich schön zurück und freuen sich über die guten Umfragewerte. Die Macht zum greifen nah, gibt man den edlen Weltretter – Politik kann ja so schön sein. Seufz! Seit dem vergangenen Wochenende wissen wir nun aber, dass auch die Grünen nur Menschen sind. Der ehemalige Grünen-Chef Cem Özdemir will wieder in die erste Reihe der Politik und macht der Fraktionsspitze Hofreiter/Göring-Eckardt die Posten streitig. Nur aus Idealismus tut er das nicht. Irgendwie auch beruhigend: Die Grünen sind halt doch noch eine ganz normale Partei. (rom)
  4. Cem Özdemir zieht es zurück in die erste Reihe der Politik.
    Cem Özdemir zieht es zurück in die erste Reihe der Politik. | Bild: dpa
  5. Die Deutschen können doch E-Autos bauen. Als vor zwei Jahren die Internationale Automobil-Ausstellung mit dem Schwerpunkt PKWs in Frankfurt stattfand, standen die deutschen Hersteller noch ziemlich blank da: Weder Volkswagen noch Daimler, BMW oder Opel konnten ein Elektroauto ohne Kinderkrankheiten vorstellen. Der US-Konzern Tesla und chinesische Firmen wie BYD, BAIC oder Geely gaben den Ton in der E-Mobilität an. Heute, zwei Jahre später, sieht die Welt schon anders aus. So stellte Volkswagen in der Main-Metropole einen Volksstromer mit dem Namen ID 3 vor. Die Serienfertigung des ID 3 soll im November im VW-Werk Zwickau anlaufen, für das Frühjahr 2020 sind die ersten Auslieferungen geplant. Auch Daimler, Audi, Porsche und BMW legten frische Elektromodelle vor. (td)
  6. Der ID 3 ist das erste rein als Elektroauto konzipierte Auto von VW.
    Der ID 3 ist das erste rein als Elektroauto konzipierte Auto von VW. | Bild: AFP
  7. Die EU-Kommission kann auch innovativ. Ursula von der Leyen macht Nägel mit Köpfen. Wer braucht eine Frauenquote, wenn man ein Kabinett zu gleichen Teilen mit Männern und Frauen besetzen kann? In der US-Serie „House of Cards„ wird mit dem ausschließlich mit Frauen besetzten Kabinett von Präsidentin Underwood die eher männerdominierte (US-)Politik konterkariert. Die angehende Kommissionspräsidentin versucht es mit einem Geschlechter-Gleichgewicht. Die neue Frauendominanz mit Christine Lagarde als neue Chefin der Europäischen Zentralbank und Kristalina Georgieva, die als künftige Chefin des Internationalen Währungsfonds feststeht, täuscht: Regierungschefinnen sind nach wie vor eine Seltenheit. Die Vorbilder der EU und des IWF sollten Nachahmer finden. (mim)
  8. Die neue Kommissionspräsidentin von der Leyen stellt ihr Wunschkabinett vor.
    Die neue Kommissionspräsidentin von der Leyen stellt ihr Wunschkabinett vor. | Bild: AFP
  9. Ein Leben ohne Schule ist möglich, aber sinnlos. Eltern können nach sechseinhalb Wochen Sommerferien aufatmen. Endlich kommt wieder Struktur in den Alltag! Endlich gibt es wieder einen nachvollziehbaren Grund, um die Kinder abends ins Bett zu schicken und morgens aufzuwecken (zumindest so lange, bis die ersten Stundenausfälle drohen)! Endlich dürfen wieder jeden Morgen Vesperboxen liebevoll gefüllt werden! Vokabeln üben, Hausaufgaben kontrollieren, Klassenarbeiten unterschreiben, ab und zu den Ranzen oder Rucksack nach verderblichen Lebensmitteln oder wichtigen Elternbriefen durchsuchen – das mag mitunter stressig sein, aber gefehlt hat es über die freie Zeit irgendwie schon. Allerdings nahen die Herbstferien mit großen Schritten: In nur sechs Wochen ist es so weit. (nri)
  10. Ein Glück für die Eltern: Die größeren Kinder fahren gerne allein zur Schule.
    Ein Glück für die Eltern: Die größeren Kinder fahren gerne allein zur Schule. | Bild: dpa
  11. Der Weg zurück in die Spitze ist für Jogis Jungs ein weiter. Was wurden schon für Horrorszenarien ausgemalt, als Deutschland vergangenen Freitag gegen die Niederlande in der Abwehr wackelte und im EM-Qualifikationsspiel verlor. Gegen Nordirland zeigte die Mannschaft aber eine Reaktion und konnte gewinnen. Qualifizieren wird sich die deutsche Elf für die EM also so gut wie sicher. Was aber auch klar ist: Der Weg, den Bundestrainer Joachim Löw mit seiner jungen Mannschaft mit Spielern wie Gnabry, Brandt, Halstenberg und Tah einschlägt, wird frei nach dem Liedtext von Sänger Xavier Naidoo, kein leichter sein. Gegen gute Mannschaften wird die junge Nationalelf gerade in der Abwehr vor Probleme gestellt werden. Aber auch die Weltmeister von 2014 begannen einmal jung. (hal)
  12. Bundestrainer Joachim Löw beim EM-Qualifikationsspiel Deutschland gegen Nordirland.
    Bundestrainer Joachim Löw beim EM-Qualifikationsspiel Deutschland gegen Nordirland. | Bild: dpa