Nach Wochen der Unklarheit und Hoffnung folgt nun die Ernüchterung: Die Verhandlungen zwischen Unitymedia, dem größten Kabelbetreiber in Baden-Württemberg, und der Schweizerischen Radio-und Fernsehgesellschaft (SRG) über eine weitere Einspeisung der im Grenzgebiet so beliebten Schweizer Sender sind gescheitert. Dies teilt Unitymedia in einer Presseinfo mit.

Ein herber Schlag für die Grenzregion, denn Tausende Menschen, die über Jahrzehnte das Schweizer Fernsehen mit seinen hochwertigen Inhalten lieben lernten, schauen nun ab dem 3.Juni in die Röhre. Mit der Abschaltung des digitalen Antennensignals aus der Alpenrepublik besteht praktisch keine Möglichkeit mehr, die liebgewonnen Sender zu empfangen.

Nach Darstellung von Unitymedia darf die SRG ausländischen Firmen aus lizenzrechtlichen Gründen nicht gestatten, ihr Satellitensignal zu entschlüsseln. Dies wäre ein Weg gewesen, um die Sender wieder ins deutsche Kabelnetz einzuspeisen.