Beim Durchzug des Unwetters im Südwesten des Fürstentums wurden nach Behödenangaben vom Samstag rund 100 Häuser schwer beschädigt. Laut Wetterdienst wurden Windgeschwindigkeiten von knapp 130 Stundenkilometern gemessen.

Der Tornado hat teils schwere Schäden angerichtet und Bäume umgeknickt.
Der Tornado hat teils schwere Schäden angerichtet und Bäume umgeknickt. | Bild: Harald Tittel

Besonders betroffen war die Region nahe der französischen und belgischen Grenze. Der Tornado, der laut Augenzeugen nur zwei bis drei Minuten dauerte, deckte die Dächer von rund 60 Häusern ab und entwurzelte zahlreiche Bäume. Straßen wurden überschwemmt und durch Trümmerteile blockiert, auch im Bahnverkehr gab es Behinderungen.

Bild: Harald Tittel

Am schwersten betroffen war der Ort Bascharange. „Ich habe dieses dünne, sich drehende Ding gesehen, und es bewegte sich vor und zurück auf meinen Garten zu“, sagte eine Bewohnerin der Nachrichtenagentur AFP, während sie vor ihrem Haus Trümmer wegräumte. Der Sturm war so heftig, dass er die Jalousien ihres Hauses zerfetzte und die Gartenmöbel drei Häuser weiter weg wehte. (dpa)

Rettungskräfte sind nach dem Tornado mit Aufräumarbeiten beschäftigt
Rettungskräfte sind nach dem Tornado mit Aufräumarbeiten beschäftigt | Bild: Harald Tittel
Bild: Harald Tittel