Im „Tatort“ am Sonntagabend war die Frage offen geblieben, ob die Terroristen der „Roten Armee Fraktion (RAF) sich 1977 im Gefängnis das Leben nahmen – oder doch ermordet wurden. „Es gibt keine ernstzunehmenden Zweifel daran, dass es Selbstmord war“, sagte Aust der „Bild“-Zeitung.

Im „Tatort“ „Der rote Schatten“ wurde der Mord an den Gefangenen der RAF durch eine geheime Truppe inszeniert. „Das wird bei den Zuschauern hängen bleiben“, kritisierte Aust, Autor des Buches „Der Baader-Meinhof-Komplex“. „Ich halte das für sehr problematisch. Das ist RAF-Propaganda.“