Staatsanwältin Barbara Loppacher plädierte am Mittwoch dafür, den geständigen Angeklagten auch nach Haftende lebenslang zu verwahren, wie Reporter aus dem Gerichtssaal berichteten. Der Mann rede sich seine Welt schön, lebe in einer Fantasiewelt und sei deshalb zu gefährlich.

Der 34-jährige hatte am Dienstag zugegeben, eine Frau (48) aus der Nachbarschaft in Rupperswil, deren 13 und 19 Jahre alten Söhne sowie die 21-jährige Freundin des Älteren umgebracht zu haben. Er bestätigte, dass er den 13-Jährigen zuvor sexuell quälte. Er könne sich die Taten heute auch nicht erklären. Er hatte die Familie in deren Haus in seine Gewalt gebracht.

Der ehemalige Fußball-Jugendtrainer hatte bei seiner Aussage am Dienstag mehrere Stunden auf Fragen von Richtern und Anwälten geantwortet. Gerichtsreporter beschrieben ihn als gefühlskalt. Er sei pädophil, sagte er, hoffe aber auf eine Therapie und ein späteres Leben in Freiheit. Gutachter bescheinigen ihm eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Das Urteil wird für Freitag erwartet.