Die deutsche Firma Rotorflug Helicopters hat am Sonntag den tödlichen Absturz eines ihrer Hubschrauber über Mallorca bestätigt. „Die Unfallursache ist noch völlig unklar“, erklärte das Unternehmen mit Hauptsitz in Friedrichsdorf bei Frankfurt/Main in einer Pressemitteilung am Abend. „Das Luftfahrt-Bundesamt sowie das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung wurden bereits durch die Rotorflug informiert. Die Behörden nehmen die Ermittlungen auf.“ In Spanien seien „die örtlichen Behörden eingeschaltet und haben die Unfallstelle abgesperrt“, hieß es weiter.

Über der spanischen Urlaubsinsel waren am frühen Nachmittag ein Ultraleichtflugzeug und ein Hubschrauber zusammengestoßen. Das Unglück habe sieben Menschen das Leben gekostet, teilte die Regierung der Balearen über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Bei den Insassen des Helikopters könne es sich „möglicherweise“ um Deutsche handeln, schrieb das örtliche Ministerium für öffentliche Verwaltung ebenfalls auf Twitter. An Bord des Hubschraubers waren laut Balearen-Regierung ein Paar mit seinen beiden Kindern und der Pilot. Zwei weitere Menschen hätten sich in dem Ultraleichtflugzeug befunden - vermutlich Spanier. (dpa)