Januar

21. Januar: Trennung auf der Insel Mainau

Nur acht Tage nach ihrem zweiten Hochzeitstag haben Diana Gräfin Bernadotte und ihr Mann Stefan Dedek Anfang des Jahres ihre Trennung bekanntgegeben. Kennengelernt hatte die Gräfin den Mitarbeiter der Mainau-Gastronomie beim gemeinsamen Hobby – dem Bowling. Auf die standesamtliche Hochzeit im August 2016 folgte im Januar 2017 die freie Trauung auf der Blumeninsel. Jetzt geht das Ex-Paar wieder getrennte Wege.

Bild: Oliver Hanser

 

Februar

8. Februar: So lebt es sich in einem Tiny House

Sieben Meter lang, 2,55 Meter breit und vier Meter hoch: Das sind die Maße des Eigenheims von Familie Legde. Die vierköpfige Familie wohnt in einem sogenannten „Tiny House“ in einem kleinen Ort in der Nähe des Bodensees und hat dem SÜDKURIER im Februar einen Blick ins Innere ihres winzigen Häuschens gewährt. Auf nur 17,55 Quadratmetern Grundfläche hat die Familie von der Fußbodenheizung bis zur Badewanne alles untergebracht, was sie zum Leben braucht.

Bild: Sabine Tesche
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9. Februar: 23-Jähriger im Wald bei Villingen getötet

Ein fatales Treffen zweier junger Männer in einem Villinger Wald schockierte die Region Anfang Februar: Ein 23-Jähriger hatte seine Freundin dabei, als er sich abends mit einem 22-Jährigen an dem Waldweg traf, der sich vom Stadtrand weg in Richtung Volkertsweiler erstreckt. Sie hatten sich offenbar zu Schießübungen verabredet und eine Waffe mitgebracht, wie die Polizei später ermittelte. Als der 23-Jährige das nicht gesicherte Sturmgewehr an seinen Freund übergeben wollte, lösten sich mehrere Schüsse und trafen den 23-Jährigen tödlich im Brust- und Bauchbereich.

Bild: Roland Sprich

 

März

19. März: Rüffel für einen außergewöhnlichen Heiratsantrag

Die Aktion fand große Sympathie, im Internet war sie Mitte März der Hit: Der Überlinger Betriebshof-Leiter Alexander Barth fuhr fünf Schneepflug-Fahrzeuge auf, um das Herz seiner Angebeteten zum Schmelzen zu bringen. Sein groß in Szene gesetzter Heiratsantrag wurde mit Ja beantwortet – doch wenig später folgte eine weitere Antwort, direkt aus dem Rathaus, die Barth wahrscheinlich weniger gefiel. Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden ihm nämlich die fünf Schneeräumfahrzeuge mit Fahrer zu je einer halben Stunde, eine Einheit Kopierpapier, eine Einheit Laminierfolie und eine Rolle Klebeband in Rechnung gestellt. Der teure Spaß hat sich für Barth aber gelohnt: Im Juli gab er seiner Herzensdame das Ja-Wort.

Bild: Stef Manzini

 

April

10. April: Die ersten Cano-Mieter stehen fest

16.000 Quadratmeter Verkaufsfläche, 500 Parkplätze, 165 Millionen Euro Investitionsvolumen: Das Einkaufszentrum Cano soll ein neuer Anziehungspunkt in der Singener Innenstadt werden. Die Eröffnung ist erst für Herbst 2020 geplant, doch im April wurden bereits die ersten 35 von 85 Mietern bekannt. Darunter sind sowohl deutschlandweit bekannte Marken wie Only oder Dm, als auch lokale Größen wie Parfümerie Gradmann oder das Sneaker-Geschäft Comix.

Bild: ECE
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Mai

26. Mai: Die Region wählt neue Gemeinderäte und Kreistage

Der Mai stand ganz im Zeichen der Kommunalwahlen. Wer hat in welchem Ort den Sprung in den Gemeinderat geschafft? Und wie setzen sich die neugewählten Kreistage zusammen? Der SÜDKURIER hat vor, während und nach dem Wahlsonntag umfassend berichtet und alle Ergebnisse zusammengetragen – von den Namen und der Stimmenanzahl aller gewählten und nicht gewählten Kandidaten in den Orten der Region bis hin zur künftigen Sitzverteilung in den Gremien inklusive Gewinn- und Verlustrechnung.

Bild: SK

 

Juni

3. Juni: Das Ende des Konstanzer Seenachtfestes in bekannter Form?

Im Mai hatte Konstanz als erste Stadt in Deutschland den Klimanotstand ausgerufen. Danach fragten Kritiker spaßeshalber: Findet dann auch kein Seenachtfest mehr statt? Die Antwort folgte im Juni: Die Stadt arbeite an der vorzeitigen Auflösung der Verträge mit dem Veranstalter und das Fest solle in diesem Jahr tatsächlich zum letzten Mal in bisheriger Form stattfinden. Oberbürgermeister Uli Burchardt erklärte, es passe seiner Meinung nach nicht mehr nach Konstanz und nicht mehr in die Zeit. Im August ging also das letzte Seenachtfest in bekannter Art über die Bühne – dachte man zunächst. Denn Anfang Dezember kam die Wende: Nach einer Bürgerumfrage entschieden die Stadt und der Veranstalter, dass es auch 2020 ein Seenachtfest mit Feuerwerk geben wird.

Bild: Aurelia Scherrer

 

Juli

25. Juli: Klinik-Abwasser im Bodensee

Ausgerechnet mitten im Sommer mussten viele Häfler darauf verzichten, sich bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke beim Baden im Bodensee abzukühlen. Der Grund: Drei Tage lang lief Abwasser des Friedrichshafener Klinikums in den See. Normalerweise fließt es direkt ins Klärwerk, wo Keime und Fäkalien herausgefiltert werden. Doch weil ein Rückhaltebecken überlief, gelangte das Abwasser in den Buchenbach und dann in den See - und mit ihm auch Keime. Die Folgen: Über 230 gemeldete Krankheitsfälle und ein Badeverbot, das vom Freizeitgelände in Manzell bis zur Brunnisach-Mündung in Fischbach reichte.

Bild: Tobias Lange
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August

16. August: Lotto-Glückspilz vom Hochrhein gewinnt 28,5 Millionen Euro

Die Wahrscheinlichkeit lag bei 1 zu 140 Millionen, doch ein Glückspilz aus dem Raum Waldshut-Tiengen hat es geschafft: Er knackte im August den Lotto-Jackpot der Mittwochsziehung im Alleingang. Die Zahlen 3, 15, 18, 30, 39 41 und die passende Superzahl 1 waren der Schlüssel zum Glück und bescherten dem Gewinner 28,5 Millionen Euro.

Bild: Peter Steffen/dpa

 

September

2. September: Häfler ZF-Standortleiter verlässt das Unternehmen

Die Nachricht kam überraschend: Zum 1. September verließ der in der Belegschaft beliebte Manager Dirk Hanenberg das Unternehmen ZF. Offenbar hatte es zwischen dem sonst als besonnen geltenden Vorstandsvorsitzenden Wolf-Henning Scheider und dem Friedrichshafener Standortleiter für die Nutzfahrzeugdivision einen handfesten Konflikt gegeben. Nach SÜDKURIER-Informationen fand der Showdown zwischen dem ZF-Chef und Hanenberg Mitte Juli mitten auf dem Firmengelände statt. In der Werkshalle 11 sei es zum offenen Disput gekommen, wie drei ZF-Insider dem SÜDKURIER bestätigten.

Bild: Felix Kästle/dpa

 

Oktober

12. Oktober: Felsbrocken tötet Autofahrer auf der A81

Tragödie auf der Autobahn: Ein drei Tonnen schwerer Sandsteinklotz hat sich im Oktober bei Villingen-Schwenningen an einem dicht bewaldeten Hanggebiet gelöst und ist auf die Autobahnspur in Richtung Stuttgart gestürzt. Der Felsblock kam erst an der betonbewehrten Begrenzung der Fahrbahnmitte zum Stillstand. Kurze Zeit später krachte ein Porsche auf das massive Hindernis. Der Fahrer habe sich nicht aus seinem Wagen, der durch die Kollision sofort in Flammen aufging, befreien können und sei noch am Unfallort gestorben, hieß es von der Polizei.

Bild: Wilhelm Bartler

 

November

4. November: Singener Kompostwerk im Dauerfeuer

Bei einem Abfallverwerter in der Singener Südstadt ist Anfang November ein Feuer ausgebrochen, das die Feuerwehr mehrere Tage beschäftigte. Ein Depot, die sogenannte Rottehalle, war in Brand geraten und die Flammen waren schließlich in eine angrenzende Halle übergeschlagen. 150 Einsatzkräfte waren an dem schweißtreibenden Einsatz beteiligt – ständig begleitet von dem stechenden Geruch nach verbrannten Bioabfällen.

Bild: Feuerwehr Singen

 

Dezember

12. Dezember: Großeinsatz am Flughafen Friedrichshafen

Dramatische Stunden am Bodensee-Airport: Weil eine Sun.Air-Maschine beim Start Reifenteile verlor, wurden fast 300 Einsatzkräfte zusammengezogen. Der Pilot hatte beim Start starke Erschütterungen verspürt und entschloss sch zu einer Sicherheitslandung. Bis die Freiwilligen Feuerwehren aus Friedrichshafen, Tettnang, Meckenbeuren, Ravensburg, Überlingen und sogar Weingarten vor Ort waren, dauerte es. Die Maschine kreiste so lange über dem Airport, bis sie sicher landen konnte. 

Am Flughafen waren am Mittwochabend etwa 280 Helfer im Einsatz.
Am Flughafen waren am Mittwochabend etwa 280 Helfer im Einsatz. | Bild: Martin Scheerer