Unter den Leichtverletzten seien auch zwei Kinder, teilte die Hamburger Polizei am Sonntag mit. Zunächst war von fünf Verletzten die Rede gewesen. Der Lotsenschoner war mit Passagieren unterwegs auf einer Ausflugsfahrt.

dpatopbilder – 08.06.2019, Niedersachsen, Stadersand: Das gesunkene historische Segelschiff “No 5 Elbe„ liegt im Hafen von Stadersand fast gänzlich unter Wasser. Im Hintergrund ist dabei ein Regenbogen zu sehen. Das erst jüngst aufwendig sanierte historische Segelschiff ist auf der Elbe mit einem Containerschiff kollidiert und gesunken. Bei dem Unfall am Samstag in Stade wurden fünf Menschen verletzt, davon eine Frau schwer, teilte der Lagedienst der Hamburger Polizei mit. Foto: Bodo Marks/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Das erst jüngst aufwendig sanierte historische Segelschiff, ein Lotsenschoner Baujahr 1883, war auf der Elbe mit einem Containerschiff kollidiert und gesunken. | Bild: Bodo Marks

Das historische Holzschiff war am Samstag gegen 14.30 Uhr ungefähr auf Höhe Stadersand auf der Elbe mit dem 141 Meter langen Containerschiff „Astrosprinter“ zusammengestoßen, das unter zypriotischer Flagge in Richtung Nordsee unterwegs war. Zum Hergang des Unfalls konnte die Polizei bislang noch keine Auskunft geben. Die 43 Passagiere und Besatzungsmitglieder waren nach der Kollision von DLRG und Feuerwehr aufgenommen worden. Das Schiff sank, während es zum Ufer geschleppt werden sollte und liegt nun in der Mündung des kleinen Flusses Schwinge.

09.06.2019, Niedersachsen, Stadersand: DLRG-Mitarbeiter sind an dem gesunkenen historisches Segelschiff “No. 5 Elbe„ im Hafen von Stadersand im Einsatz. Das erst jüngst aufwendig sanierte historische Segelschiff, ein Lotsenschoner Baujahr 1883, war auf der Elbe mit einem Containerschiff kollidiert und gesunken. Bei dem Unfall am Samstag in Stade wurden fünf Menschen verletzt, davon eine Frau schwer, teilte der Lagedienst der Hamburger Polizei mit. Foto: Bodo Marks/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Bei dem Unfall am Samstag in Stade wurden fünf Menschen verletzt, davon eine Frau schwer, teilte der Lagedienst der Hamburger Polizei mit. | Bild: Bodo Marks

Der Lotsenschoner von 1883 war erst Ende Mai nach einer aufwendigen Restaurierung für rund 1,5 Millionen Euro in den Hamburger Hafen zurückgekehrt. (dpa)