Ein vergessener Kaffeebecher, krasse Todesfälle und eine populäre Heldin, die plötzlich ihr wahres Gesicht zeigt: Die achte und letzte Staffel von „Game of Thrones“ hatte für Fans viele Überraschungen auf Lager – aber auch viele Enttäuschungen.

Ärger über unlogische Story

Im Internet machen Anhänger massenhaft ihrem Ärger darüber Luft, dass die Story in ihren Augen platt und unlogisch geworden ist. Trotzdem gehört „Game of Thrones“ zu den erfolgreichsten Serien der Welt. Der Staffelauftakt ist als gefragteste Fernsehpremiere der Welt ins Guinness Buch der Rekorde eingegangen. In der Nacht auf Montag, 20. Mai, geht die erfolgreichste Serie aller Zeiten nun zu Ende, der Bezahlsender Sky zeigt das Finale um 3 Uhr früh parallel zur US-Ausstrahlung. Ab 21.5. ist das 80-minütige Spektakel dann auch bei Amazon Prime zu sehen.

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Die allerletzte Folge von „Game of Thrones“ wird endlich die Frage aller Fragen klären: Wer erobert den Eisernen Thron und herrscht in der fiktiven mittelalterlichen Welt der Kontinente Essos und Westeros über die Sieben Königslande?

Serie hat viele Tabus gebrochen

Mit Szenen von Inzest und brutalster Gewalt hatte die 2011 gestartete bombastische Adaption der Buchreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R. R. Martin schon immer Tabus gebrochen. In der achten Staffel überbot sich das Fantasyepos um die schöne Drachenkönigin Daenerys (Emilia Clarke) und den sanften Jon Schnee (Kit Harington) aber selber, was die Zahl der Toten und die Brutalität angeht.

Serien-Schöpfer schalten Handy aus

Wie beendet man eine Kultserie, ohne die Erwartungen der Fans zu enttäuschen? Die Schöpfer von „Game of Thrones“, David Benioff und D. B. Weiss, haben jedenfalls angekündigt, dass sie nach der letzten Episode an einen geheimen Ort gehen und ihre Handys ausschalten wollen – die beiden befürchten wohl das Schlimmste.

Handlung der Serie basiert nicht mehr auf Buch-Vorlage

Seit dem Start der finalen Staffel haben sich viele „GoT“-Fans im Internet verärgert darüber gezeigt, wie die Handlung zu Ende geführt wird, die mittlerweile nicht mehr auf Buchvorlagen von George R. R. Martin basiert – die Kritik bezieht sich unter anderem auf die sprunghafte Entwicklung einiger Charaktere. Besonders groß war das Echo aber nach einer peinlichen Panne: Da stand auf dem Tisch der Drachenkönigin doch glatt ein Coffee-to-go-Becher, den ein Mitarbeiter dort vergessen hatte – die weltweite Netzgemeinde lachte amüsiert.