In den App Stores gibt es Abertausende Apps. Viele stehen weniger im Rampenlicht, sind deshalb aber nicht weniger interessant. Diese kleine Auswahl an Apps hat für alle etwas zu bieten:

  • Fotoalbum und Reiseführer in einem: Den perfekten Urlaub zu planen, wird mit „Mapify“ einfacher. Das Berliner Startup vermischt Reiseführer und Foto-Community zu einer kostenlosen App, die den Traumurlaub mit ein paar Wischern planen soll. Urlaubsplaner stellen sich aus Bildern die Orte zusammen, die sie am liebsten besuchen möchten. Den Rest erledigt Mapify. Durch Zusammenarbeit mit Diensten wie Airbnb oder Skyscanner können Urlauber die komplette Reise buchen.
  • Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist: Neue Städte zu entdecken ist schön, dabei ein einheimisches Bier zu trinken, ist noch schöner. Die App „Untappd“ hilft dabei, an jedem Ort der Erde ein uriges Brauhaus zu finden. Die Biere können fotografiert, bewertet und weiterempfohlen werden. Es können auch Trophäen gesammelt werden.
  • Programmieren lernen am Smartphone: Programmierkenntnisse haben noch selten geschadet. Und wer es lernen will, kann das mit „Mimo“ versuchen. Die App will Laien das Programmieren beibringen. Das klappt mit kleinen Lektionen, die nur ein paar Minuten dauern. So hangelt man sich an einer Reihe kleiner Erfolgserlebnisse entlang, bis am Ende die erste Website, eine kleine App und ein simples Spiel steht. Der Einstieg ist kostenlos, spätere Lektionen müssen bezahlt werden.
  • Alternative zum Krankheiten-Googeln: Den schnellen Gesundheitscheck für zwischendurch kann die App „Ada – Deine Gesundheitshelferin“ übernehmen. Die App simuliert Arztpersonal mit einem Chat-Bot und kennt Tausende Erkrankungen körperlicher und seelischer Art – vom Schnupfen bis hin zu seltenen Erkrankungen. Dabei verspricht Entwickler Ada Health, dass die Angaben komplett vertraulich behandelt werden. Trotz der großen Genauigkeit sollte bei anhaltenden Beschwerden immer echter medizinischer Rat eingeholt werden. Die Ada-App gibt es kostenlos für Android und iOS.
  • Nimm mit dem Smartphone Maß: Heimwerker kennen das Problem: Wenn der Zollstock gebraucht wird, ist gerade keiner da. Google geht dieses Problem mit „Measure“ an. Die App kann mittels der Smartphone-Kamera Objekte vermessen. Die Daten können direkt gespeichert werden. Problem: Je nach Smartphone funktioniert die App mal mehr und mal weniger gut. „Measure“ ist kostenlos für Android. Alternativen gibt es für iOS, etwa „EasyMeasure“.
  • Minijob-Angebote per App: Bei Studierenden ist das Geld meist notorisch knapp. Abhilfe verspricht das deutsche Startup „Zenjob“ mit der gleichnamigen, kostenlosen App. Zenjob bietet regelmäßig neue Minijobs an. Wer Jobs sucht, muss sich persönlich registrieren, auch die Arbeitgeber müssen sich beim Startup erst vorstellen. Zenjob übernimmt auch die Bezahlung. Die Minijobbörse ist bisher ausschließlich Studierenden vorbehalten.
  • Alarm bis das Rätsel gelöst ist: Probleme mit dem Aufstehen? „I Can’t Wake Up!“ kann das ändern. Diese Wecker-App zwingt Morgenmuffel, eine Aufgabe zu lösen, bevor sich der Alarm ausschalten lässt: Matheaufgaben, Memory, Smartphone schütteln oder einen Barcode scannen. Den Wecker gibt es mit Werbung kostenlos, ohne Werbung kostet er 2,99 Euro.

(dpa)