An guten Vorsätzen für das neue Jahr mangelt es nicht, wie eine am Montag in Hamburg veröffentlichte Umfrage der Krankenkasse DAK-Gesundheit zeigt. Ein neuer Trend zeigt sich danach beim Medienkonsum. Seit 2014 stieg die Zahl derjenigen, die öfter mal abschalten wollen, von 15 auf 20 Prozent.

Bei den jungen Erwachsenen zwischen 14 bis 29 Jahren wollen sogar 38 Prozent Handy, Computer oder Internet weniger nutzen – vor zwei Jahren waren es noch 29 Prozent. Bei den über 60-Jährigen geben dies aktuell nur zehn Prozent der Befragten an.

Auf Platz eins der guten Vorsätze steht nach wie vor Stressabbau. Sechs von zehn Deutschen wünschen sich für 2017 mehr Entspannung (62 Prozent). Auf Platz zwei folgt mehr Zeit für Familie und Freunde (60 Prozent), auf dem dritten Platz mehr Sport (57 Prozent).

Zu den Klassikern der guten Vorsätze gehören auch eine gesündere Ernährung (50 Prozent) und mehr Bewegung (57 Prozent). Etwa jeder Dritte möchte jeweils abnehmen und sparsamer sein. Zwölf Prozent wollen weniger Alkohol trinken, neun Prozent das Rauchen aufgeben.

Der Umfrage zufolge schaffte es 2016 immerhin mehr als jeder Zweite, seine guten Vorsätze für das neue Jahr vier Monate und länger durchzuhalten (56 Prozent). Das ist der beste Wert seit Beginn der Befragungen 2011.

Vor allem Menschen im Norden und in den ostdeutschen Bundesländern halten ihre Vorsätze lange durch, am kürzesten die Nordrhein-Westfalen. Forsa befragte insgesamt mehr als 3000 Menschen.