• Kastanien als Deko: Rosskastanien bieten da vielfältige Möglichkeiten. Jeder kennt die kleinen Kastanien-Männchen mit Ärmchen und Beinchen aus Zahnstochern. Sehr dekorativ sind aber auch Kastanien-Ketten. Hierbei kommt es auf jede einzelne Frucht an. Die schönsten werden mit einem Bohrer in der Mitte durchbohrt und an einem Faden oder einer Paketschnur aufgereiht. Zum Fixieren dienen Knoten. Die Länge der Kette und der Abstand der Kastanien sind individuell verschieden. Wenn die Ketten auf dem Balkon oder der Terrasse aufgehängt werden, sind sie sogar ein Windspiel.
     
Kastanienketten eignen sich auch als Mobile.
Kastanienketten eignen sich auch als Mobile. | Bild: Jäckle, Reiner
  • Walnüsse: In sieben Wochen ist schon wieder Weihnachten! Wer so denkt, sollte jetzt mit der Weihnachtsdekoration anfangen. Für goldene Walnüsse für den Christbaum benötigt man ganze Walnüsse, ein scharfes Messer, Goldlack zum Sprühen, goldenes Garn, eine Heißklebepistole und alte Zeitungen zum Unterlegen. Die Nüsse werden halbiert, der Kern herausgenommen und die Nuss von außen golden besprüht. Nach dem Trocknen werden die beiden Seiten mit Heißkleber und dem goldenen Garn dazwischen wieder zusammengeklebt. Fertig ist die sehr dekorative goldene Nuss für den Christbaum.
     
Deko für den Weihnachtsbaum? Jetzt kann man loslegen!
Deko für den Weihnachtsbaum? Jetzt kann man loslegen! | Bild: Jäckle, Reiner
  • Kürbis aus Papier: Wer einen ganz leichten und völlig schimmelfreien Kürbis für das Wohnzimmer möchte, kann einen aus Papier basteln. Dazu werden eine leere Toilettenpapierrolle, orangenes Tonpapier, ein Lineal, eine Schere und Kleber benötigt. Die Rolle wird mit Tonpapier umklebt. Danach werden acht Papierstreifen mit den Maßen 2 mal 20 cm zurechtgeschnitten. Diese werden von oben und unten in die Rolle geklebt, sodass sie sich außen drumherumbiegen. Fertig ist der Kürbis. Jetzt noch zwei Wackelaugen draufkleben und mit einem Filzstift einen Mund mit Zähnen draufmalen. Gruselig!
     
Ein Kürbis, der niemals schimmelt – dieser hier ist nämlich aus Papier.
Ein Kürbis, der niemals schimmelt – dieser hier ist nämlich aus Papier. | Bild: Jäckle, Reiner
  • Ringelblumen: Derzeit blühen noch in Gärten und auf Feldern die letzten Ringelblumen. Aus ihnen kann man ganz einfach eine heilende Salbe machen. Man braucht etwa zwei Tassen Ringelblumen-Blütenblätter, 250 ml Bio-Olivenöl, 25 Gramm Bienenwachs, ein Leinentuch und kleine Gläschen. Blütenblätter in Olivenöl leicht erhitzen, nicht kochen. Nach 15 Minuten durch ein Tuch absieben und das Bienenwachs dazugeben. Nochmals leicht erhitzen, bis das Wachs aufgelöst ist und dann in die Gläschen abfüllen. Fertig ist die Ringelblumensalbe, die entzündungshemmend und keimtötend ist.
     
Ringelblumensalbe ist eine Wohltat für die Haut.
Ringelblumensalbe ist eine Wohltat für die Haut. | Bild: Jäckle, Reiner
  • Kastanien zum Waschen: Die Rosskastanie dient nicht nur zur Dekoration, sie hat auch nützliche Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Saponine – das ist Seife. Deshalb kann man damit Wäschewaschen. Man benötigt dazu Rosskastanien und einen sehr guten Mixer mit einem scharfen Messer. Die Kastanien werden gut zerkleinert und anschließend getrocknet. So wird das Pulver haltbar. Verwendet wird es, indem man drei Esslöffel Pulver in ein Glas gibt, etwa 300 ml Wasser auffüllt und das Ganze eine Viertelstunde ziehen lässt. Der Sud wird abgesiebt und die Flüssigkeit als Waschmittel verwendet.
     
Kastanien auf getrocknetem Kastanienwaschpulver.
Kastanien auf getrocknetem Kastanienwaschpulver. | Bild: Jäckle, Reiner
  • Blätter: Beim Spazierengehen kann man so wunderbar mit den Schuhen durchs Laub rascheln. Nehmen Sie ein paar schöne Blätter mit oder suchen Sie welche im eigenen Garten. Für ein Mobile benötigt man zudem ein Laminiergerät und Laminierfolie, Schere, Nadel und ein bisschen Faden. Die Blätter werden laminiert und knapp ausgeschnitten. Danach werden sie mit Nadel und Faden beliebig aufgereiht und mit dem Faden an einen Ast gebunden. Fertig ist ein äußerst dekoratives Herbst-Mobile. Das Mobile sieht auch mit getrockneten Blättern schön aus; diese brechen allerdings leicht.
     
Ein Mobile aus laminierten Blättern.
Ein Mobile aus laminierten Blättern. | Bild: Jäckle, Reiner
  • Farbzapfen: Wer einen Waldspaziergang macht, findet mit Sicherheit den einen oder anderen Zapfen. Diese bringen mit einem kleinen bisschen Aufwand eine bunte Pracht ins Wohnzimmer auf die Fensterbank oder den Esstisch. Am besten eignen sich die Zapfen von Kiefern dazu, da sie klein und kompakt sind. Oder man mischt mit größeren Zapfen. Sie werden einfach mit Wasserfarben und Pinsel bemalt oder mit Sprühfarben nach Belieben besprüht. Wenn sie trocken sind, zieren sie nahezu alles, was man sich vorstellen kann. Der große Vorteil: Man kann sich farblich komplett austoben.
     
Zapfen mal in bunt? Warum nicht!
Zapfen mal in bunt? Warum nicht! | Bild: Jäckle, Reiner
  • Kürbis anmalen statt schnitzen: Was wäre der November ohne leuchtenden Gruselkopf vor dem Haus! Vielerorts liegt das orangene und teilweise vielfarbige Fruchtgemüse an den Straßen zum Verkauf bereit. Allerdings muss man die Köpfe nicht immer schnitzen. Wenn man die Gesichter anmalt, hat man deutlich länger etwas davon, weil geschnitzte Kürbisse relativ schnell schimmeln. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Kürbisse viel bunter gestalten kann. Am besten eignet sich übrigens Acrylfarbe. Und mit einem kleinen LED-Licht davor kann man sein Werk sogar anstrahlen.
     
Kürbisse kann mana uch einfach anmalen. Dann halten sie länger.
Kürbisse kann mana uch einfach anmalen. Dann halten sie länger. | Bild: Jäckle, Reiner