Ein riesiges auf die Bergwiese gemaltes Mädchen blickt über das Tal zum Horizont, mit einer Schnur von Strichmännchen vor sich – dieses spektakuläre Bild hat der französische Künstler Saype in Leysin in der Schweiz verwirklicht.

Der schweizerisch-französische Künstler Saype arbeitet an seinem riesigen Landart-Gemälde mit dem Titel “Jenseits der Krise„.
Der schweizerisch-französische Künstler Saype arbeitet an seinem riesigen Landart-Gemälde mit dem Titel “Jenseits der Krise„. | Bild: Valentin Flauraud, dpa

Der Franzose hat das 3000 Quadratmeter große Bild mit 3-D-Effekt gemalt, so dass es aus dem Kleinflugzeug oder auf Fotos, die mit einer Drohne aufgenommen wurden, so aussieht, als sitze dort tatsächlich in Riesenmädchen.

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Je nach Graswuchs dürfte das Bild zwischen zwei und vier Wochen zu sehen sein, sagte Saype – bürgerlich Guillaume Legros – in Interviews. Die Wiese gehört einem befreundeten Bauern. Saype hat schon häufiger solche Kunstwerke geschaffen. Er benutzt nach eigenen Angaben 100 Prozent biologisch abbaubare Farbe auf Basis von Holzkohle und Kreide.

Ein riesiges Landartgemälde des schweizerisch-französischen Künstlers Saype mit dem Titel “Jenseits der Krise„ erstreckt sich über eine Wiese des alpinen Ferienorts.
Ein riesiges Landartgemälde des schweizerisch-französischen Künstlers Saype mit dem Titel “Jenseits der Krise„ erstreckt sich über eine Wiese des alpinen Ferienorts. | Bild: Valentin Flauraud, dpa

Er habe eine positive Botschaft kreieren wollen, nämlich, dass die Menschen nach der Coronavirus-Krise gemeinsam in die gleiche Richtung blicken sollten, sagte er. Leysin liegt auf der östlichen Seite des Rhonetals auf etwa 1200 Metern Höhe, unweit des Genfersees. (dpa)