In Südafrika sind bei dem Einsturz einer Kirche im Osten des Landes mindestens 13 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Das Kirchengebäude einer christlichen Pfingstgemeinde im Ort Dlangubo nahe Durban war in der Nacht während eines Gottesdienstes zum Gründonnerstag teilweise eingestürzt, wie örtliche Medien berichteten. Der staatliche Rundfunk SABC sprach von einem „tragischen Auftakt des Osterfests“.

Den Angaben zufolge stürzte eine der Wände des Gotteshauses in der östlichen Provinz KwaZulu-Natal ins Innere der Kirche. Die Ursache für den Einsturz wird untersucht. Einem Sprecher der Einsatzkräfte zufolge könnten starke Regenfälle und ein Sturm dazu beigetragen haben.

Der Ministerpräsident von KwaZulu-Natal, Willies Mchunu, rief die Polizei zu zügigen Ermittlungen auf. „Diese unnötigen Todesfälle hätten verhindert werden können, hätte man die nötigen Vorkehrungen getroffen“, wird ein Sprecher der Regionalregierung zitiert.

Unterdessen äußerten Südafrikas politische Parteien ihr Beileid. Der regierende Afrikanische Nationalkongress (ANC) sprach von einem „jähen und unerwarteten Desaster“.

(dpa)