„Meine Freunde haben mir schon seit Jahren gesagt, dass ich doch mal bei ,Love Island‘ mitmachen soll“, sagt Mahdi, 23 Jahre alt, aus Eigeltingen im Landkreis Konstanz. Nun hat er sich einen Ruck gegeben und entschieden: „Let‘s do it!“ Ab dem 21. März ist der Student nun in der RTLzwei-Show „Love Island – Heiße Flirts & wahre Liebe“ zu sehen.

Zehn Tage hat er bis dahin in Quarantäne verbracht und in der Zeit auch noch nicht die anderen Kandidatinnen und Kandidaten kennengelernt, mit denen er die nächste Zeit in einer Villa auf Teneriffa verbringen wird, der größten Insel der zu Spanien gehörenden Kanaren vor der Küste Westafrikas. Auf Teneriffa sei er vorher noch nie gewesen, sagt Mahdi. Die Sendung allerdings habe er schon „seit geraumer Zeit“ fleißig geschaut. Was genau ihn in Staffel sieben erwartet, wisse er aber nicht.

Sylvie Meis (im weißen Kleid) moderiert die Dating-Show bereits zum zweiten Mal.
Sylvie Meis (im weißen Kleid) moderiert die Dating-Show bereits zum zweiten Mal. | Bild: RTLzwei

Derzeit studiert Mahdi im schweizerischen Luzern Business Administration, er ist jedoch auch immer wieder in Eigeltingen zu Besuch. Und das soll sich auch nicht ändern, denn „Heimat bleibt Heimat“, sagt er. Im Allgemeinen sei er viel unterwegs und wolle etwas sehen von der Welt, aber es sei „immer schön, nach Hause zu kommen“.

Seine Familie und die Freunde aus der Heimat werden auch „Love Island“ verfolgen, da ist er sicher. Ob ihn das hemmt, vor den Kameras aus sich herauszugehen? Nein, sagt er ohne zu zögern. „Ich will einfach ich selbst sein.“ Peinliches Verhalten sei von ihm nicht zu erwarten, Sex in der Villa schließt er aus. „Meine Family schaut zu, daher kein Sex. Aber knutschen und kuscheln geht schon.“

Wenn er nicht gerade in Luzern studiert, arbeitet Mahdi hin und wieder als Personal Trainer.
Wenn er nicht gerade in Luzern studiert, arbeitet Mahdi hin und wieder als Personal Trainer. | Bild: Thomas Reiner/RTLzwei

An die Liebe auf den ersten Blick glaubt Mahdi nach eigenen Worten „for real“, erlebt habe er das Gefühl auch schon. Sich in der Show zu verlieben wäre schön – aber vor allem habe er „Bock zu flirten“. Eine Dating-App habe er noch nie benutzt, er freue sich darauf, in echt Zeit mit den anderen Kandidaten zu verbringen, sie „face to face“ in aller Ruhe kennenzulernen, ohne den Einfluss von sozialen Medien. Die Frauen wolle er „mit meiner charismatischen und charmanten Art“ überzeugen.

Ein konkretes Ziel verfolgt der 23-Jährige mit seiner Teilnahme nicht, sagt er. Es wäre schon „nice“, eine Frau kennenzulernen, am liebsten „die Richtige“, um sagen zu können, die zehn Tage in Quarantäne haben sich gelohnt. Aber auch abgesehen davon hofft er, für sich etwas aus der Show mitnehmen zu können. Und wenn es nur eine neue Erfahrung ist.

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Ein No-Go bei einer Frau gibt es für Mahdi nicht, er sei ein offener Typ und gehe ganz unvoreingenommen in die Sendung. Ein bisschen trainiert dürfe eine potenzielle Partnerin aber schon sein – er selbst arbeitet in Deutschland auch als Personal Trainer. Und: „Ein schönes Lächeln ist toll.“ Über die mögliche Siegprämie von 50.000 Euro habe er sich jedenfalls noch keine Gedanken gemacht, sagt er.

Nicht wenige „Love Island“-Kandidaten haben nach der Show eine TV-Karriere gestartet. Elena Miras schaffte es bis ins Dschungelcamp, Tobias Wegener zu „Promi Big Brother“, Melissa Damilia wurde zur „Bachelorette“ von RTL und der Schwarzwälder Danilo Cristilli bekam eine Rolle in der Serie „Köln 50667“. Und Mahdi? „Es kommt drauf an“, sagt er, aber abgeneigt sei er nicht.