Gerade ist Massimo Sinató mit der RTL-Show „Let‘s Dance“ auf Tournee – der Bühnenversion des TV-Formats, das ihn 2010 bekannt machte. Das Fernsehen hat es ihm offenbar angetan: Am 13. November 2019 um 19.25 Uhr ist der 38-Jährige in einer neuen Folge der ZDF-Krimiserie „Heldt“ zu sehen.

„Der Mann aus Wien“ heißt sie, Sinató stellt darin einen Mann dar, der am helllichten Tag auf der Straße Walzer tanzt und von einem Auto überfahren wird. Dieser Mann war vollgepumpt mit einer neuartigen Droge, der „Wiener Melange“. Für Sinató hat das Tanzen selbst genug Suchtfaktor: „Keine andere Bewegungsform setzt so viele Glückshormone frei. Ich fühle mich dann wie Obelix, der in den Zaubertrank gefallen ist.“

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Für ihn liegen Schauspielerei und Bühnentanz nah beieinander. „Man blendet die vielen Zuschauer und die Kamera-Teams am Set aus und taucht in seine Rolle.“ Er selbst sei seit 30 Jahren Tänzer und habe schon als 13-Jähriger erste Erfahrung am Schultheater gemacht.

Wer den 38-Jährigen aus „Let‘s Dance“ kennt, kann nachvollziehen, wenn er sagt: „Ich liebe es, in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Und ich mag die Energie zwischen dem Spielpartner und mir. Die Schauspielerei ist für mich eine Art Tanz mit Worten und Blicken.“ Am „Heldt“-Set sei er mit offenen Armen empfangen worden. Sinató sagt, er hatte „das Glück, mit einem tollen und eingespielten Team zu drehen“.

Jeder Mann sollte tanzen lernen

Dass viele Männer nicht gern tanzen, kann er schwer nachvollziehen. „Meiner Meinung nach sollten Männer in der Jugend einen Tanzschulkurs absolvieren. Da lernt man mehr als nur Haltung und Schritte. Nämlich den respektvollen Umgang mit Frauen.“

Und: Man lernt auch Frauen kennen. Sinató hat nicht nur seine erste Ehefrau beim Tanzen getroffen, sondern auch seine jetzige Gattin Rebecca Mir. Die 27-Jährige, von Beruf Model und Moderatorin, war 2012 seine Tanzpartnerin bei „Let‘s Dance“, 2015 hat das Paar geheiratet.

Sie sind seit 2015 verheiratet: Rebecca Mir und Tänzer Massimo Sinató.
Sie sind seit 2015 verheiratet: Rebecca Mir und Tänzer Massimo Sinató. | Bild: Jens Kalaene / dpa

Jetzt sind die beiden noch bis Ende des Monats zusammen auf „Let‘s Dance“-Tour und genießen die dauerhafte Zweisamkeit. „Ich liebe es, mit meiner Frau zu tanzen“, sagt Sinató. „Ich finde, jede Beziehung sollte eine gemeinsame Säule haben. Wir beide lieben das Tanzen und haben ein Faible für Mode.“ Apropos Mode: Sinató, in Mannheim geborener Halbitaliener mit Sinn für Ordnung, entwirft auch selbst Kleidung.

„Ich liebe Mode und das Entwerfen von Kostümen. Und dazu habe ich die perfekte Muse zu Hause“, sagt er – mit den Gedanken ganz bei seiner Frau. Trotz des Interesses an schöner Kleidung trägt er aber auch mal Schlabber-Look – sofern er Zeit findet, sich zurückzulehnen. So oft wird ihm das in nächster Zeit wohl nicht passieren.