Rosenkrieg oder rosige Worte? Wenn Promis sich trennen, gibt es die vielfältigsten Versprechen und Erklärungen. Die einen nennen es Entpartnerung, andere reden von Beziehungspause. Und auch wenn der Bruch endgültig ist, wird er oft mit Beteuerungen bedacht, dass man ewig befreundet bleibe und dem Ex-Partner nur das Beste wünsche.

So harmonisch geht es offenbar auch beim österreichischen Volksmusiker Andreas Gabalier (34) und seiner langjährigen Freundin Silvia Schneider (37) zu, die sich gerade getrennt haben.

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Schon länger hatte es Gerüchte über eine mögliche Trennung des Paars gegeben – und über angebliche Affären Gabaliers, was er jedoch abstritt. Dass es zumindest kriselte, hatte der Sänger kurz vor dem Liebes-Aus aber in einem Interview zugegeben. Er habe zu wenig Zeit für seine Freundin gehabt und sie vernachlässigt – wohl der Preis seines großen Erfolgs.

„Es ist gerade schwer für uns, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, aber wir bemühen uns. Man wird sehen, wie es mit uns weitergeht und ob man das wieder hinbiegen kann.“ Es sei „die größte Herausforderung meines Lebens, diese Beziehung jetzt vernünftig weiter zu führen und zu retten“, sagte er. Eigentlich wollte Gabalier nach seiner Open-Air-Tournee eine Pause machen – offenbar zu spät.

Andreas Gabalier während eines Konzerts im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Sein großer Erfolg ließ ihm zu wenig Zeit für die Liebe.
Andreas Gabalier während eines Konzerts im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Sein großer Erfolg ließ ihm zu wenig Zeit für die Liebe. | Bild: Herbert Neubauer / APA / dpa

Der Sänger und die Moderatorin hatten sich kennengelernt, als sie ihn interviewte – aus dem Flirt wurde bald mehr. Im November 2013 machte das Paar, das zusammen in Graz gewohnt haben soll, die Beziehung offiziell, beide sprachen aber nicht viel darüber – die Liebe sollte privat bleiben. Auf die Frage nach Kindern reagierten beide zuletzt jedoch alles andere als ablehnend.

In einer ersten Reaktion nach der Trennung sagte ein deutlich geknickter Gabalier der „Bild“-Zeitung: „Ich habe neben all meinen unglaublichen Erfolgen das Wichtigste im Leben vergessen. Es bricht mir das Herz.“ Schneider hatte zuvor auf Facebook die Trennung öffentlich gemacht. „Liebevoll“, wie Gabalier findet.

Gute Wünsche füreinander

„Wir wünschen einander als Menschen Liebe und Zufriedenheit, das viel besungene Quäntchen Glück und den ewigen Evergreen: Gesundheit“, schrieb Schneider im Internet. „Als Paar wünschen wir uns, dass die neuen Wege, die jeder für sich einschlagen wird, nur einen kurzen Moment lang weh tun werden.“

Auch Gabalier ließ seinen Gefühlen auf Facebook jetzt dieses eine Mal freien Lauf: „Im Pulsschlag der Gezeiten hab‘ ich mein Herz verloren!“, schrieb er dort. Und weiter: „Dank euch, meinen lieben Fans, kann ich Berge versetzen, die größten Stadien füllen und Millionen von Menschen mit meiner Musik verbinden! Das Wichtigste jedoch habe ich leider nicht geschafft!“