Kann das wirklich sein, dass Pink, dieses musikalische Energiebündel, seit 20 Jahren im Geschäft ist? Ja, es kann.

Dabei war damit nicht unbedingt zu rechnen. Zwar bekam P!nk, wie sie ihren Namen schreibt, schon als Kind Gesangs- und Tanzunterricht, doch ihre Eltern trennten sich, als Pink (eigentlich: Alecia Beth Moore) ein Kind war, das Verhältnis zur Mutter war schwierig – erst recht, als die Tochter begann zu trinken und Drogen zu nehmen.

2002: Pink bei den MTV Video Awards in New York.
2002: Pink bei den MTV Video Awards in New York. | Bild: Don Emmert / AFP
2004: Pink singt bei einem Konzert in Paris.
2004: Pink singt bei einem Konzert in Paris. | Bild: Pierre Andrieu / AFP

Als Pink 16 war, warf ihre Mutter sie raus, der Teenager brach die Schule ab. Ab hier hätte ihr Leben komplett den Bach runtergehen können. Aber Pink zog nach Atlanta, um Rockstar zu werden.

Sie wurde Mitglied einer R&B-Band, versuchte es dann aber doch lieber allein. Sie bekam einen Vertrag als Solokünstlerin und begann 1999, an ihrem ersten Album zu arbeiten. „Can‘t Take Me Home“ erschien 2000 und war vor allem im englischsprachigen Raum erfolgreich.

2006: Pink kann auch anders – bei den MTV Video Music Awards ungewohnt mit blonden Locken.
2006: Pink kann auch anders – bei den MTV Video Music Awards ungewohnt mit blonden Locken. | Bild: Peter Kramer / AFP
2008: Bei den American Music Awards trägt Pink ihr Haar weiß mit blassen rosa Strähnen.
2008: Bei den American Music Awards trägt Pink ihr Haar weiß mit blassen rosa Strähnen. | Bild: Kevin Winter / AFP

Pinks erster Nummer-eins-Hit wurde 2001 „Lady Marmalade“, den Song nahm sie unter anderem mit Christina Aguilera für Soundtrack des Films „Moulin Rouge“ auf. Es folgten: der internationale Durchbruch und viele Preise, darunter drei Grammys.

Mit über 40 Millionen verkauften Alben (unübertroffen: „M!ssundaztood!“) und mehr als 70 Millionen verkauften Singles gehört die 39-Jährige zu den erfolgreichsten Künstlern der Gegenwart.

2010: Pink geht mit der Zeit – für die American Music Awards hat sie ihre Haare im Trendton Grau gefärbt.
2010: Pink geht mit der Zeit – für die American Music Awards hat sie ihre Haare im Trendton Grau gefärbt. | Bild: Jason Merritt / AFP
2012: Schmuck im Haar geht immer – auch bei den MTV Video Music Awards.
2012: Schmuck im Haar geht immer – auch bei den MTV Video Music Awards. | Bild: Frederick M. Brown / AFP

Ihren Künstlernamen hat sie schon lange: „Ich bin Pink, seitdem ich 15 war.“ Und das ist sie geblieben, auch wenn die Haare es längst nicht mehr sind. Damals zeigte sich auch noch regelmäßig bauchfrei – heute ist sie eine der wenigen Frauen, die auf dem roten Teppich überm Abendkleid eine Lederjacke tragen und perfekt aussehen.

Wie sehr sich Pink verändert hat, sieht man an ihrer Familie. Die Sängerin, die sich heute bestens mit ihrer Mutter versteht, hat Tochter Willow (8) und Sohn Jameson (2). Mit Motocross-Fahrer Carey Hart (43) führt sie seit 2001 eine Beziehung voller Aufs und Abs. Bilder aus ihrem Leben teilt sie mit ihren sechs Millionen Fans auf Instagram.

2014: Immer mal was Neues – frisurentechnisch ist Pink experimentierfreudig.
2014: Immer mal was Neues – frisurentechnisch ist Pink experimentierfreudig. | Bild: Frazer Harrison / AFP
2016: Die Farbe Pink ist bei einer Filmpremiere in Los Angeles wieder da.
2016: Die Farbe Pink ist bei einer Filmpremiere in Los Angeles wieder da. | Bild: Paul Buck

Wer Pink mit neuen und alten Songs auf der Bühne erleben möchte: Am 10. Juli 2019 kommt sie nach Stuttgart (Mercedes-Benz Arena), am 30. Juli nach Zürich (Letzigrund-Stadion). Es lohnt sich.

2019: Pink wird mit einem Stern auf dem „Hollywood Walk Of Fame“ ausgezeichnet, ihr Gatte Carey Hart ist an ihrer Seite.
2019: Pink wird mit einem Stern auf dem „Hollywood Walk Of Fame“ ausgezeichnet, ihr Gatte Carey Hart ist an ihrer Seite. | Bild: Alberto E. Rodriguez / AFP

Einige ihrer größten Songs: