Die Autoren Maria Cecilia Barbetta, Maxim Biller, Nino Haratischwili, Inger-Maria Mahlke, Susanne Röckel und Stephan Thome stehen mit ihren neuen Romanen auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Damit haben es beim Wettbewerb um den besten deutschsprachigen Roman des Jahres vier Frauen und zwei Männer ins Finale geschafft. Dies teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag in Frankfurt mit.

„Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen“, umschrieb Jurysprecherin Christine Lötscher in Anlehnung an ein berühmtes Zitat von William Faulkner die sechs Bücher. Alle folgten „fabulierend, spekulierend, verspielt“ auf ganz unterschiedlichen Spuren der Vergangenheit.

Der Sieger erhält 25.000 Euro

Der Gewinner der wichtigsten Auszeichnung der Branche wird am 8. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse gekürt. Der Sieger erhält 25 000 Euro. Die restlichen Finalisten bekommen 2500 Euro.

Vor knapp vier Wochen hatte die Jury unter 199 Titeln eine erste Longlist von 20 Titeln erstellt. Im vergangenen Jahr gewann der österreichische Schriftsteller Robert Menasse mit seinem Roman „Die Hauptstadt“ die Auszeichnung. Der Preis wird vom Dachverband der deutschen Buchbranche organisiert.

(dpa)

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