Weltschmerzmusik – Franui: Ständchen der Dinge (CD)

Franui: Ständchen der Dinge.
Franui: Ständchen der Dinge. | Bild: col legno

Nach einer Almwiese im Tiroler Dorf Innervillgraten hat sich die zehnköpfige Musikbanda Franui benannt, die sich mit ihrer ziemlich einzigartigen Melange aus Volks- und Kunstmusik unter besonderer Berücksichtigung von Weltschmerzkomponisten wie Schubert und Mahler international einen Namen gemacht hat. Ihr Jubiläumsalbum zum 25-jährigen Bestehen versammelt älteres Material mit Neuveröffentlichungen und Beiträgen einiger Geburtstagsgäste wie dem Schauspieler Peter Simonischek, Florian Boesch oder Hans Magnus Enzensberger zu einem wunderbaren musikalischen Panoptikum jenseits aller Genregrenzen: ein großes Hörvergnügen, berührend und berückend. (Frank Armbruster)

Franui: Ständchen der Dinge.ColLegnoWWE 20440

Klangwelten à la Lynch – Thought Gang (CD)

Thought Gang.
Thought Gang. | Bild: Cargo Records

Bereits mehr als 25 Jahre ist es her, dass sich David Lynch und Angelo Badalamenti als Thought Gang zusammentaten und gemeinsam ein Album aufnahmen. Veröffentlicht allerdings wurde es in seiner Gesamtheit nie – bis jetzt. Dafür hat sich der Kinosurrealist, Maler und vielseitige Künstler Lynch das einmalige Projekt mit seinem ständigen Filmkomponisten, der unter anderem mit seinen legendären Synthesizer-Schwaden die Atmosphäre von „Twin Peaks“ entscheidend prägte, noch einmal vorgenommen und etwas poliert. Das Resultat ist eine wild flirrende Herausforderung, deren Sog geradewegs hineinzieht in dunkle Klanggegenden, in denen sich Jazz, Krach, experimentelle Sounds und verzerrter Sprechgesang so verbinden, dass man sich dazu hervorragend seinen ganz eigenen Lynch-Film zusammen-alp-träumen kann. (Sascha Rettig)

ThoughtGang: Thought Gang, Sacred Bones/CargoRecords

Gitarre am Kamin – Mark Knopfler:DowthRoad Wherever (CD)

Mark Knopfler, Down the Road Wherever.
Mark Knopfler, Down the Road Wherever. | Bild: Universal

Wer einmal dabei war, wie Mark Knopfler liebevoll seine Fender Stratocaster zur Hand nimmt, vergisst es nie. Knopfler, früherer Gitarrist und Sänger der Dire Straits, wandelt schon lange auf Solopfaden. Nach drei Jahren Pause hat er nun ein neues Album vorgelegt: „Down the Road Wherever“. Ein eher ruhiges, feines Album ist es geworden, mit 16 Songs und den Knopfler-typischen Texten und Geschichten. Natürlich gibt es wie immer sanfte Balladen und traumhaft-schwebende Gitarrensoli („Drover’s Road“). Interessant sind aber auch Knopflers stilistische Ausflüge. Irish Folk natürlich, aber auch Anklänge von Bar Jazz, Soul und Funk sind zu hören. Da überraschen dann plötzlich Trompete, Saxophon oder Piano (sehr schön: „Floating Away“). Wer einen hat, sollte beim Hören den Kamin anfeuern. (Beate Schierle)

Mark Knopfler: Downthe Road Wherever. EMI/Universal Music

So klingt's also im Himmel – L’arpeggiata: Himmelsmusik. Deutsche Barockmusik des 17. Jahrhunderts (CD)

L'arpeggiata: Himmelsmusik.
L'arpeggiata: Himmelsmusik. | Bild: Erato

Mit ihren Projekten zwischen Alter Musik und volksmusikalischen Traditionen unterschiedlicher Länder hat sich die Theorben-Spielerin Christina Pluhar einen Namen weit über die Barockmusik-Szene hinaus gemacht. Auch „Himmelsmusik“ ist gewissermaßen ein Länderalbum: Es führt ins lutherische Deutschland des 17. Jahrhunderts. Hier ist Pluhar auf Komponisten gestoßen, deren Namen wie Franz Tunder oder Johann Rudolf Ahle wohl kaum noch jemand kennt, deren geistliche Vokalmusik aber eine Entdeckung wert ist – auch wenn die Werke zugegebenermaßen nicht an Johann Sebastian Bachs hier ebenfalls eingespielten Satz „Komm süßer Tod“ heranreichen. Pluhars Ensemble Arpeggiata sorgt auf historischem Instrumentarium für eine authentische Interpretation der frühbarocken Himmelsmusik. (Elisabeth Schwind)

L’arpeggiata: Himmelsmusik. Deutsche Barockmusik des 17. Jahrhunderts, mit Philippe Jaroussky (Countertenor), Erato/Warner

Fette Gitarren – Giant Sand: Returns To The ValleyOf Rain (CD)

Giant Sand: Returns to the Valley of Rain.
Giant Sand: Returns to the Valley of Rain. | Bild: Fire Records

„Valley Of Rain“ hieß 1985 das Debütalbum der US-Alternative-Country-Band Giant Sand, und aufgenommen wurde es damals aus Kostengründen mit dem einfachsten technischen Equipment. Schon immer wollte Howe Gelb, Sänger, Gitarrist und Mastermind der Gruppe, es einmal unter besseren Bedingungen einspielen. 2018 war es dann schließlich so weit. „Returns To The Valley Of Rain“ nennt sich die neu aufgenommene CD mit den altbekannten Giant-Sand-Klassikern. Und siehe da: Die aktuellen Versionen der Songs klingen deutlich anders, viel stürmischer, und Howe Gelbs Gitarre – und die seiner beiden Mit-Gitarreros Gabriel Sullivan und Annie Dolan – tönt so fett und so erdig wie noch nie. Bestätigen können das die Besucher des Giant Sand-Gigs im letzten Mai im Konstanzer Kulturladen, wo das gesamte Album erklang. (Norbert Faulhaber)

Giant Sand: Returns To The ValleyOf Rain, Fire Records

Räuber in Dauerschleife – Neues vom Räuber Hotzenplotz / Otfried Preußler (Hörspiel)

Neues vom Räuber Hotzenplotz. Hörspiel.
Neues vom Räuber Hotzenplotz. Hörspiel. | Bild: Boxine GmbH

Der Räuber Hotzenplotz ist doch immer für eine Überraschung gut. Nicht einmal, wenn er im Spritzenhaus einsitzt, kann man vor dem Übeltäter sicher sein. Das merken auch Kasperl, Seppel und Oberwachtmeister Dimpfelmoser, als Hotzenplotz die Flucht gelingt, er sich in Polizei-Uniform die Großmutter schnappt und Lösegeld verlangt. So eine Frechheit lässt sich hier natürlich niemand bieten – und mit Hilfe der hellsehenden Witwe Schlotterbeck landet der Räuber am Ende doch wieder hinter Schloss und Riegel. Das Hörspiel wurde schon 2006 vom WDR produziert (mit Sprechern wie Michael Mendl und Dustin Semmelrogge) – doch die nagelneue Hörfigur des verkleideten Hotzenplotz sorgt dafür, dass die Geschichte mit vier Kapiteln in Räuber-Haushalten in Dauerschleife läuft. (Nicole Rieß)

Neues vom Räuber Hotzenplotz (Otfried Preußler): 110 Minuten, ab sechs Jahren, 14,99 Euro; WLAN und Toniebox erforderlich

Erfrischend selbstironisch – Haiyti: ATM (CD)

Haiyti: ATM, 2018.
Haiyti: ATM, 2018. | Bild: Vertigo Berlin

Zugegeben, die Themen der Hamburger Rapperin Haiyti kreisen nicht gerade um „Stille Nacht, heilige Nacht“ – eher um Drogen, Gewalt, Alkoholexzesse und schnelle Autos. Doch das auf eine erfrischend selbstironische Art, wie sie ihren männlichen Pendants oft fehlt. Auch mit Pop-Elementen hat die 25-Jährige keine Berührungsängste, so dass sie ihre Musik konsequenterweise Gangster-Pop nennt. Typisch für ihren Rapstil sind durch Autotune verzerrte Refrains, ein Hintergrundschrei (Uaargh!), der in fast keinem Lied fehlen darf, und eine Stimmungslage, die zwischen Wut und Melancholie Achterbahn fährt. Man sollte ihre Musik vielleicht nicht gerade Heiligabend auflegen, aber für die Silvesterparty gehört Haiyti auf die Playlist jedes Hip-Hop-Fans. (Thomas Domjahn)

Haiyti: ATM, 2018, Vertigo Berlin

Kunst, Kultur und Kalorien – Wolf-Dietmar und Philipp Unterweger: „Echte Bauern retten die Welt!“ (Buch)

Wolf-Dieter und Philipp Unterweger: Echte Bauern retten die Welt!
Wolf-Dieter und Philipp Unterweger: Echte Bauern retten die Welt! | Bild: Stocker-Verlag

Wer eintauchen will in die Welt der kleinbäuerlichen Kultur, den bedient dieses Buch hervorragend. Es ist ein Bildband, der nicht zum Träumen von einer vergangenen Idylle einlädt, sondern der das Interesse dafür wecken will, dass kleinbäuerliche Strukturen auch in Zukunft die Gewähr für den Erhalt der biologischen Vielfalt bieten. Erklären will das Buch, nicht verklären. Vom Bauern selbst geht es zu den Tieren und der Kulturlandschaft, in der Lebensmittel – unsere Mittel zum Leben! – entstehen. Warum Feldraine wichtig sind, wird ebenso erklärt wie die Rolle von Kühen auf der Weide, deren Fladen dort dem Himmelbett einer Vielfalt von Insekten gleichkommen. (Roland Wallisch)

Wolf-Dietmar und Philipp Unterweger: „Echte Bauern retten die Welt!“. Stocker Verlag, 232 Seiten, viele Abbildungen, 39,90 Euro

Ambitioniertes Bach-Projekt: Bachkantaten Nr. 20, Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung (CD)

Bachkantaten Nr. 20. J.S.Bach-Stiftung.
Bachkantaten Nr. 20. J.S.Bach-Stiftung. | Bild: JS Bach Stiftung St. Gallen

Spektakuläres kommt manches Mal ganz unscheinbar daher. Das schlichte orangefarbene Cover kommt ohne Foto aus. Die Namen der Solisten sucht man vergeblich. Dirigent Rudolf Lutz geht es mit seinem auf alten Instrumenten spielenden Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen um die Sache – eine auf 25 Jahre ausgelegte Gesamtaufführung von Bachs Vokalwerk. Musikalisch wird auf der 20. CD des ambitionierten Projekts mit den Pfunden gewuchert. Die Textverständlichkeit ist durchwegs hervorragend. Der Chor der J.S. Bach-Stiftung glänzt mit Beweglichkeit und Transparenz, die Solisten überzeugen mit kluger Phrasierungskunst. In der Kantate BWV 96 „Herr Christ, der ein’ge Gottessohn“ zieht Special Guest Maurice Steger an der Sopranino-Blockflöte kunstvolle Linien. (Georg Rudiger)

Bachkantaten Nr. 20, Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung, Leitung: Rudolf Lutz, LC 27081

Amerika nach der Wahl Trumps – The Good Fight, Staffel 1 (Serie; DVD)

The Good Fight – Staffel 1.
The Good Fight – Staffel 1. | Bild: Universal Pictures

Der Ableger der großartigen und nach sieben Staffeln leider eingestellten Anwaltsserie „The Good Wife“ konzentriert sich auf Kanzleichefin Diane Lockhart (famos: Christine Baranski), auf die ein neuer Job statt Ruhestand wartet, als ihr Erspartes abhanden kommt. Mit viel Witz, gesellschaftspolitischer Klarsicht und tollen Darstellern (darunter vielen alten Bekannten) zeichnet die Serie dabei vor allem ein Bild vom Amerika nach der Wahl Trumps. Auch ohne Alicia Florrick im Zentrum gelingt den Schöpfern Michelle und Robert King Serienunterhaltung, wie es sie so smart aktuell sonst kaum zu sehen gibt und von Rassismus bis Fake News zehn Folgen lang vor keinem heißen Eisen zurückschreckt. Und „The Good Fight“ gelingt noch ein ganz anderes Kunststück: die zweite Staffel, die auf Sky bereits zu sehen war, ist sogar noch besser. (Patrick Heidmann)

The Good Fight – Staffel 1, auf DVD erhältlich bei Universal Pictures

Roger Willemsens Musik – Roger Willemsen: Musik! – Über ein Lebensgefühl (Buch)

Roger Willemsen: Musik! Über ein Lebensgefühl.
Roger Willemsen: Musik! Über ein Lebensgefühl. | Bild: S. Fischer Verlag

Es ist nicht die Musik, sondern die Stille, mit der Roger Willemsens Buch „Musik!“ beginnt. Für den vor zweieinhalb Jahren verstorbenen Feuilletonisten ist sie der Zustand, in dem Musik geboren und zu „komponiertem Schweigen“ wird. Musik ist ein Lebensgefühl. Das wird in den hier versammelten Texten deutlich. Willemsen schreibt in ausgewählter, Metaphern nicht scheuenden Sprache, die weit über Kategorien der Musikwissenschaft und dem „Jägerlatein der Eingeweihten“ hinausgeht, über Musik, deren Wesen und Gefühle. Voller Leidenschaft macht er mit Jazz-Songs bekannt, stellt sie Klassik-Stücken gegenüber, um Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zu entdecken. In Musiker-Porträts erschließt sich das Wesen der Musik. Wer Roger Willemsen vermisst, ist mit diesem Buch bestens bedient. (Reiner Kobe)

Roger Willemsen: Musik! – Über ein Lebensgefühl, Verlag S. Fischer, Frankfurt 2018, 512 Seiten, 24 Euro

Die Geschichte von Superman– Superman Anthologie

Superman-Anthologie.
Superman-Anthologie. | Bild: Panini Verlags GmbH

1938 ist der erste „Superman“-Comic erschienen. Die Anthologie aus dem Panini-Verlag ist dem Anlass angemessen: Über zwei Dutzend Geschichten erzählen vom Werdegang des „Stählernen“; jede Episode wird durch einen Artikel über den Kontext ihrer Entstehung ergänzt. Wer einst mit Superman aufgewachsen ist, wird den Band vor allem mit nostalgischen Gefühlen lesen. Aber die Sammlung ist auch künstlerisch reizvoll, weil sich perfekt nachvollziehen lässt, wie sich Inhalte und Zeichenstil im Lauf der Zeit verändert haben. Anfangs waren die aus heutiger Sicht naiv anmutenden Comics eher schlicht und hatten keinerlei „Tiefenschärfe“; später orientierten sich die Zeichner immer stärker an der Bildsprache des Kinos. Natürlich war auch der Held stets ein Kind seiner jeweiligen Zeit, weshalb Superman immer menschlicher wurde. (Tilmann P. Gangloff)

Superman Anthologie, Panini-Verlag, Stuttgart. 388 Seiten, 35 Euro

Bestechender Plot – Nino Haratischwili: „Die Katze und der General“ (Roman)

Nino Haratischwili: Die Katze und der General.
Nino Haratischwili: Die Katze und der General. | Bild: Frankfurter Verlagsanstalt

Es gibt gute Gründe, dieses Buch zu hassen. Zum Beispiel seine oft hölzerne Sprache. Nino Haratischwili lässt ihre Figuren mitunter Sätze sagen, die niemand spricht, höchstens schreibt. Und sie gebraucht Floskeln, die ein Lektor eigentlich herausstreichen müsste: Dann führt jemand „etwas im Schilde“ oder „verfällt in Schockstarre“. Das Seltsame: Es gibt noch mehr Gründe, dieses Buch zu lieben. Weil es auf bisweilen schockierende Weise dunkle Themen wie den Tschetschenienkrieg und das russische Oligarchentum erhellt. Und weil seine raffinierte Handlung komplexe moralische Konfliktsituationen ausleuchtet. Haratischwili hat stilistische Schwächen. Wenn es aber darum geht, einen bestechenden Plot zu erschaffen, ist sie unschlagbar. (Johannes Bruggaier)

Nino Haratischwili: „Die Katze und der General“, Frankfurter Verlagsanstalt 2018; 750 Seiten, 30 Euro

Hitze! – Ray Celestin: Höllenjazz in New Orleans (Roman)

Ray Celestin: Höllenjazz in New Orleans.
Ray Celestin: Höllenjazz in New Orleans. | Bild: PIPER

Der Schweiß tropft literweise von den Wänden in Ray Celestins Roman. Denn New Orleans selbst, die Stadt des Karnevals, des Vodoos und des Jazz, ist der Hauptdarsteller dieses aufregenden Textes. Wir tauchen ein in eine Welt der Musik und der Mafia, in der Gewalt und Sound im Gleichschritt tönen. Denn die zweite hier beschworene Körperflüssigkeit ist dunkelrot. Der Axeman-Killer, den es wirklich gegeben hat, schwingt seine Axt in der Halb- und Unterwelt. „Höllenjazz“ ist kein Genre-Meisterwerk, dafür ist Celestins Stil zu trashig. Doch die Zeitreise ins Jahr 1919 macht Spaß, weil sie dieses Gefühlswirrwarr zwischen Aberglaube, Paranoia und schierer Lebenslust so faszinierend einfängt. (Jeremias Heppeler)

Ray Celestin: Höllenjazz in New Orleans, Piper, 512 Seiten, 16 Euro

Einfach beglückend – Folk Songs. CD (Calmus Ensemble)

Bild: Carus Verlag

Einfach beglückend ist die neue CD „Folk Songs“, eingesungen vom Calmus Ensemble. Dass dieses Ensemble derzeit so erfolgreich ist, ist wohlverdient. Der Ensembleklang ist immer perfekt, sauber und ausgewogen. Stilistisch sind die 21 Folksongs aus dem irisch- und englischsprachigen Raum vielfältig. Da finden sich ruhige Stücke wie „Ich hab die Nacht geträumet“ oder Rhythmisch-Fetziges wie „Tico-Tico no fuba“. Im ansprechend gestalteten Booklet finden sich die Texte aller Stücke. Wer Lust bekommt, selbst zu singen, findet sechs Arrangements der CD und noch 15 weitere Chorsätze im mittleren Schwierigkeitsgrad im Chorbuch „Folk Songs“. Das „Liederprojekt“ des Carus Verlags ist mit dieser CD und dem Chorband um einen weiteren Stil bereichert. (Susanne Pantel)

Folk Songs. CD (Calmus Ensemble) und Chorbuch, Carus Verlag