Meine Sommerunterhaltung haben die bayerischen Polizisten Wallner und Kreuthner bestritten, die ich in meiner Freizeit in beiden Formen, Buch und Hörbuch, einfach nur genieße.

Als leichte Unterhaltung, bayerisch humorvoll, gepaart mit authentisch-kriminalistischem Know-how, so präsentiert der aus dem Allgäu stammende Andreas Föhr, der erst nach einer juristischen Karriere zum Buchautor wurde, seine beiden Protagonisten.

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Vom „Prinzessinnenmörder“ über „Schwarze Piste“ und „Totensonntag“ bis hin zur „Wolfsschlucht“ oder „Schwarzwasser“, alle bislang acht, zum Teil knallharten Kriminalfälle spielen in der malerisch anmutenden oberbayerischen Voralpenregion um die Stadt Miesbach, das Mangfalltal und die nächstgrößere Stadt Rosenheim.

Dabei setzt Föhr geschickt die Örtlichkeiten stets passend zu seinen mit bayerischem Humor gespickten, aber trotzdem blutroten Mord- und Kriminalfällen ein. Ob auf dem Berg oder im Fluss Mangfall, ein Mord passt überall hin!

Andreas Föhr hat bereits acht Romane über die Ermittler Wallner und Kreuthner geschrieben. Das Bild zeigt Band acht, „Tote Hand“. Das Buch ist im Münchner Knaur-Verlag erschienen (384 Seiten, 14,99 Euro).
Andreas Föhr hat bereits acht Romane über die Ermittler Wallner und Kreuthner geschrieben. Das Bild zeigt Band acht, „Tote Hand“. Das Buch ist im Münchner Knaur-Verlag erschienen (384 Seiten, 14,99 Euro). | Bild: Knaur-Verlag

Die Hauptakteure, der pflichtgetreue Kommissar Clemens Wallner und der nicht immer so akkurate Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner graben sich bei ihren Falllösungen durch allerlei gesellschaftliche, regionale, politische, geschichtliche und natürlich kriminelle Verstrickungen, die mit oberbayerischem Lokalkolorit und passendem Humor sowie prickelnder Spannung einfach nur unterhalten.

Wer dieses Genre mag und ihn kennt, der wird ab und zu an Kommissar Franz Eberhofer aus dem bayerischen Niederkaltenkirchen erinnert – aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.